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Nagelsmann muss umbauen: Kommt die Dreierkette direkt zum Einsatz?

Niklas Süle
Foto: imago images

Zwei Tage vor dem Bundesliga-Auftakt gegen Borussia Mönchengladbach muss der FC Bayern den bitteren Ausfall von Benjamin Pavard verkraften. Der Franzose fällt verletzungsbedingt mehrere Wochen aus. Trainer Julian Nagelsmann muss nun umdenken.



Es passierte im Training: Benjamin Pavard hat sich am gestrigen Mittwoch am Sprunggelenk verletzt und fällt damit drei bis vier Wochen aus. Für den FC Bayern ist diese Verletzung umso bitterer, sind die Münchner doch gerade auf dieser Position unterbesetzt. Alternativ stünde zwar Landsmann Bouna Sarr zur Verfügung, der 29-Jährige enttäuschte allerdings bislang in der Saisonvorbereitung. Nachwuchsspieler Josip Stanisic muss eventuell bereits auf der andern Abwehrseite aushelfen, sollte Alphonso Davies nicht rechtzeitig fit werden und er den Vorzug vor Omar Richards erhalten. Trainer Julian Nagelsmann muss daher umdenken.

Süle neben Franzosen-Duo?

Wie die „BILD Zeitung“ berichtet, testete der neue Chefcoach der „Roten“ daher mehrere Varianten im Training aus. Eine sah dabei vor, neben Dayot Upamecano und Tanguy Nianzou, die wohl die Innenverteidigung bilden werden, Niklas Süle einzusetzen. Der 25-Jährige hatte bereits in der Vorsaison unter Ex-Coach Hansi Flick als Außenverteidiger ausgeholfen und seine Sache ordentlich gemacht. Möglich also, dass der EM-Rückkehrer am Freitag direkt in die Startelf rückt. Abzuwarten bleibt nur, in welchem System: Entweder als rechter Part in einer Dreierkette mit den beiden genannten Franzosen oder im gewohnten System als Rechtsverteidiger in einer Viererkette.