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Sonderlob von Nagelsmann: Sane und Gnabry nehmen Fahrt auf

Leroy Sane und Serge Gnabry
Foto: imago images

Leroy Sané hat die Länderspielpause genutzt, um wieder an Selbstvertrauen und Stärke zu gewinnen. Nachdem der Bayern-Star beim Heimspiel der Bayern gegen Köln noch ausgepfiffen wurde und gegen die Hertha auf der Bank saß, gab es für den Nationalspieler im DFB-Dress sogar Standing Ovations. Trainer Julian Nagelsmann zeigt sich über die positive Entwicklung des Sorgenkindes extrem erleichtert. 



Mit viel Einsatz in der Defensive und enormer Spielfreude in der Offensive hat sich Leroy Sané in der Länderspielpause Kredit bei den Fans zurückgewonnen. Julian Nagelsmann sind die couragierten Auftritte des 25-Jährigen nicht entgangen, wodurch er nun sogar ein Sonderlob an den Offensivspieler richtete.

„Seine Auftritte waren gut, er hat sich in die richtige Richtung entwickelt. Er war unglaublich engagiert im Gegenpressing, hatte gute Offensivaktionen. Er ist ein Spieler, der sehr schwer zu greifen ist. Er muss einfach auf dem Platz zeigen, was er kann. Das wird er sicherlich in den nächsten Wochen tun“, zeigt sich der Bayern-Coach vor dem Bundesligaspiel gegen Leipzig optimistisch. Zwar klappte im Abschluss weiterhin noch nicht alles, jedoch sind zwei Tore (gegen Liechtenstein und Island) ein erster Fingerzeig in die richtige Richtung.

Gnabry dank Nagelsmann wieder in Torlaune: „Darf sich nicht zu viel verkopfen“

Deutlich besser als bei der EM läuft es in der noch jungen Saison auch bei Serge Gnabry. In fünf Pflichtspielen für die Bayern erzielte der Offensiv-Allrounder zwei Tore und gab drei Vorlagen. Bei der WM-Qualifikation konnte er zudem mit drei Treffern weiter an Selbstvertrauen hinzugewinnen. „Er war schon in Hoffenheim ein außergewöhnlich guter Spieler, ein Spieler für besondere Momente“, so Nagelsmann.

Besondere Momente wird es in den nächsten Spielen auch brauchen, zumal die Gegner RB Leipzig und FC Barcelona lauten. Der Münchner Coach hat vollstes Vertrauen in den Spieler und kennt dessen Stärken und Schwächen, wodurch er auch genau wusste, mit welchen Kniffen er ihn aus seinem Mini-Tief befreien kann.
„Er ist ein Instintkfussballer, der die Gabe hat, sich gut im Raum zu bewegen. Er hat schwächere Leistungen gezeigt, wenn er sich zu viele Gedanken gemacht hat. Er darf sich nicht zu viel verkopfen. In den letzten Wochen hatte ich sofort guten Zugang zu ihm. Ich habe ihm versucht klar zu machen, dass er diese Bolzplatz-Mentalität auf den Rasen bringen muss. Dann bringt er alles mit, um Top-Leistungen abzurufen,“ erklärte er.

Es deutet alles drauf hin, dass Serge Gnabry und Leroy Sané auf dem besten Wege dazu sind, für das DFB-Team und den FC Bayern wieder den Unterschied ausmachen zu können.