Die Bayern gewinnen gegen Aufsteiger Heidenheim. Thomas Müller nutzt die Gelegenheit, um eine Botschaft in Richtung Leverkusen rauszuschicken.
Der FC Bayern steht nach dem 4:2-Sieg gegen den 1. FC Heidenheim am Samstag wieder an der Tabellenspitze. Zumindest für eine Nacht.
Der Rekordmeister rangiert mit 29 Punkten an Platz eins der Tabelle. Bayer Leverkusen hat aktuell 28 Punkte auf dem Konto, könnte aber mit einem Sieg im Heimspiel gegen Union Berlin am Sonntag wieder an den Münchnern vorbeiziehen.
Bisher konzentrierten sich die Münchner im Titelrennen sehr auf sich und thematisierten die starke – und vor allem konstante – Saison von Bayer Leverkusen öffentlich nicht weiter.
Nach dem hart erarbeiteten Sieg der Bayern gegen Aufsteiger Heidenheim schickte nun aber Thomas Müller eine erste Kampfansage an die Leverkusener.
Müller hofft auf Unentschieden von Leverkusen
Müller, der gegen Heidenheim in der Startelf stand, sagte: „Der Sieg bringt uns jetzt erstmal an die Tabellenspitze – und jetzt hoffen wir, dass Leverkusen langsam mal auf Unentschieden umstellt. Diese Botschaft schicken wir mal so raus.“
Jetzt bleibt abzuwarten, wie die Bayer-Elf in ihrem Heimspiel gegen Union Berlin reagiert.
Trainer Thomas Tuchel wollte nach dem Spiel im Gegensatz zu Müller noch keine Botschaft an die Konkurrenz schicken.
Der Coach sagte: „Für uns ist es ein Kampf gegen uns selbst und unsere Erwartungen. Wir müssen uns auf uns selbst konzentrieren und unsere Punkte mitnehmen – sonst nichts. Wir wollen gewinnen, gewinnen, gewinnen und diese Einstellung beibehalten.“
Angesprochen auf den größten Konkurrenten Leverkusen nannte Tuchel auch noch andere Teams aus der Spitzengruppe der Bundesliga: “Ich denke, die Liga ist in dieser Saison sehr offen”, erklärte der 50-Jährige: „Stuttgart ist gut dabei, Leipzig, Leverkusen, Dortmund auch. Wir spekulieren nicht auf andere Mannschaften und konzentrieren uns nur auf uns selbst.“

