Vincent Kompany hat in der aktuell laufenden Länderspielpause Zeit gehabt, ein Fazit zu seiner bisherigen Zeit beim FC Bayern zu ziehen. Mit seinem Kader ist er sehr zufrieden, hält die Bundesliga aber für äußerst konkurrenzfähig.
Im Interview mit der belgischen Zeitung DH Les Sports äußerte sich Bayern-Trainer Vincent Kompany zu einigen aktuellen Themen rund um den deutschen Rekordmeister und seiner Arbeit.
Auf die Frage, ob er beim FCB einen besonderen Erfolgsdruck spüre, verwies der 38-Jährige auf seine eigene Siegermentalität: “Natürlich muss man bei einem Verein wie Bayern Titel gewinnen. Aber das ist nichts Neues für mich. Ich bin in Anderlecht mit dieser Siegerkultur aufgewachsen. Selbst in Burnley, einem Verein mit dem drittkleinsten Budget in der Premier League, wollte ich jedes Spiel gewinnen.”
Als Kompany auf die abgelaufene Sommer-Transferperiode und die Aktivitäten der Bayern angesprochen wurde, zeigte sich der Belgier grundsätzlich zufrieden: “Ich habe einen phänomenalen Kader. Aber im Vergleich zu früher ist die Konkurrenz – Leverkusen, Leipzig, Dortmund und andere – auch stärker geworden. Aus fußballerischer Sicht ist es schwieriger geworden, die Liga zu dominieren”.
Kompany reagiert auf Defensiv-Kritik
Angesprochen auf die anhaltende Kritik an der Bayern-Defensive, gab sich Kompany gelassen: “Ich bin in dieser Welt aufgewachsen, also macht mir das nicht wirklich etwas aus. Wenn man beim FC Bayern arbeitet, der zu den fünf größten Vereinen der Welt gehört, gibt es keinen einzigen Moment, in dem man nicht im Rampenlicht steht.”
Der Belgier ist überzeugt, dass es “das Wichtigste ist, es einfach zu halten und sich auf das zu konzentrieren, was zählt, und das ist zu gewinnen und immer besser werden zu wollen”.
Mit drei Siegen aus den ersten drei Pflichtspielen hat Kompany bis dato einen sehr gelungenen Start beim FCB hingelegt.

