Jetzt wird es ernst! Bayern hinterlegt Interesse an Transfer-Kandidaten

Sebastian Mittag
Foto: IMAGO

Der FC Bayern macht offenbar Ernst im Werben um Kennet Eichhorn – das 16-jährige Hertha-Talent steht hoch im Kurs.


Beim FC Bayern nimmt ein mögliches Zukunftsprojekt konkrete Formen an. Nach Informationen der Sport BILD haben die Münchner ihr Interesse an Kennet Eichhorn offiziell bei dessen Berateragentur hinterlegt. Damit ist klar: Der deutsche Rekordmeister beobachtet das Mittelfeld-Talent nicht nur, sondern hat aktiv den nächsten Schritt gemacht.

Der 16-Jährige steht bei Hertha BSC unter Vertrag und besitzt eine Ausstiegsklausel. Neben dem FC Bayern sollen mehrere Bundesligisten sowie internationale Topklubs ihre Fühler ausgestreckt haben. Genannt werden unter anderem Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen, RB Leipzig, der FC Barcelona, Manchester United und Real Madrid.

Bayern mit strategischem Vorteil

Im Werben um Eichhorn könnte den Münchnern ein entscheidender Faktor in die Karten spielen. Seine Agentur „11Wins“ betreut beim FC Bayern bereits Jamal Musiala und Talent Wisdom Mike. Der regelmäßige Austausch zwischen Klub und Beraterseite könnte den direkten Draht erleichtern – ein möglicher Vorteil im Wettbewerb mit der internationalen Konkurrenz.

Sportlich hat Eichhorn in der laufenden Zweitliga-Saison auf sich aufmerksam gemacht. In zwölf Einsätzen für Hertha zeigte der defensive Mittelfeldspieler sein Potenzial und gilt als eines der spannendsten deutschen Talente seines Jahrgangs. Sein Marktwert wird auf rund 20 Millionen Euro taxiert, womit er aktuell als wertvollster Spieler der 2. Bundesliga gilt.

Verletzung wirft Fragen auf

Allerdings bremste ihn zuletzt eine Verletzung aus. Mitte Januar zog sich Eichhorn beim 0:0 gegen Schalke eine Syndesmose-Verletzung am linken Fuß zu und fällt seitdem aus. Ob er in dieser Saison noch einmal zum Einsatz kommt, ist offen.

Kennet Eichhorn
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Unabhängig davon scheint das Interesse des FC Bayern ungebrochen. Der Name Eichhorn steht intern offenbar weit oben auf der Liste – und die Münchner haben nun ein klares Signal gesetzt.

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