Mit Luis Díaz landete der FC Bayern im Sommer 2025 einen echten Volltreffer – nun könnte der nächste Transfer aus der Premier League folgen. Anthony Gordon von Newcastle United ist laut aktuellen Berichten der absolute Wunschkandidat der Münchner für die linke Außenbahn. Und tatsächlich deutet einiges darauf hin, dass sich für den Rekordmeister im Sommer eine realistische Chance ergeben könnte.
Wie Sky berichtet, haben die Bayern bereits erste Gespräche mit der Spielerseite geführt und ihr konkretes Interesse hinterlegt. Der 25-jährige Engländer passt perfekt ins Profil: explosiv, dribbelstark, torgefährlich. Mit 17 Treffern und fünf Vorlagen in 46 Pflichtspielen gehört Gordon zu den konstantesten Offensivspielern der laufenden Saison.
Financial Fair Play könnte Bayern in die Karten spielen
Eigentlich hat Newcastle kein Interesse daran, seinen Leistungsträger abzugeben. Gordon steht noch bis 2030 unter Vertrag, eine Ausstiegsklausel existiert nicht. Dennoch könnte Bewegung in die Personalie kommen – und zwar aus wirtschaftlichen Gründen.
Wie Transfer-Insider Fabrizio Romano berichtet, stehen die Magpies unter Druck, ihre Kaderkosten zu senken. Hintergrund sind die Financial-Fair-Play-Regularien der Premier League. Gleichzeitig droht Newcastle das internationale Geschäft zu verpassen, was zu erheblichen Einnahmeverlusten führen würde.
Genau hier eröffnet sich für die Bayern eine Tür. Sollte Newcastle gezwungen sein, einen oder mehrere Topspieler zu verkaufen, gehört Gordon zu den wertvollsten Assets im Kader. Eine Ablöse von rund 60 Millionen Euro steht im Raum – eine Summe, die für den FCB grundsätzlich darstellbar wäre, wenn entsprechende Prioritäten gesetzt werden.
Olise als Trumpf im Transferpoker?

Neben den finanziellen Faktoren spielt auch ein sportlicher Aspekt eine entscheidende Rolle – und der könnte für die Bayern zum echten Vorteil werden. Laut dem Transfer-Experten Sacha Tavolieri verfolgt Gordon die Entwicklung von Michael Olise in München sehr genau.
Der Franzose hat sich beim FCB innerhalb kürzester Zeit zu einem der besten Flügelspieler Europas entwickelt. Genau dieses Umfeld, diese Entwicklungsperspektive und die klare Rolle im System von Vincent Kompany könnten für Gordon ein ausschlaggebendes Argument sein.
Klar ist aber auch: Die Konkurrenz ist groß. Mehrere Premier-League-Klubs beobachten die Situation ebenfalls genau. Zudem befinden sich die Gespräche noch in einem frühen Stadium.
Dennoch zeigt sich: Der FC Bayern hat sich frühzeitig in Stellung gebracht – und könnte von externen Faktoren profitieren. Sollte Newcastle im Sommer tatsächlich verkaufen müssen, wäre der Weg für einen spektakulären England-Transfer an die Säbener Straße plötzlich frei.

