Michael Olise begeistert beim FC Bayern Woche für Woche – und hat sich längst auch die Anerkennung eines ganz Großen gesichert. Arjen Robben, selbst eine Ikone auf der rechten Außenbahn der Münchner, hat sich nun zur Entwicklung des Franzosen geäußert – und dabei einen spannenden Vergleich gezogen.
Der Niederländer, der über Jahre hinweg mit seinem typischen Zug von rechts nach innen das Spiel der Bayern prägte, erkennt durchaus Parallelen zu Olise. Gleichzeitig mahnt er jedoch zur Vorsicht, wenn es um direkte Vergleiche geht.
Robben erkennt Parallelen – bleibt aber zurückhaltend
„Er gefällt mir sehr gut. Das ist natürlich auch meine Position“, erklärte Robben im Interview mit fcbayern.com und lobte vor allem die Spielweise des 24-Jährigen. Besonders dessen Aktivität und Kreativität auf dem Platz seien ihm positiv aufgefallen: „Er war sehr gut – hat aktiv und kreativ gespielt und hatte sehr gute Ballaktionen“, betonte dieser mit Blick auf den starken Auftritt im Viertelfinal-Hinspiel gegen Real Madrid.
Gerade eine Bewegung erinnert viele Fans an Robben selbst: das charakteristische Einziehen von der rechten Seite in die Mitte. Ein Markenzeichen, das den Niederländer weltberühmt gemacht hat – und das jetzt auch bei Olise regelmäßig zu sehen ist.
Auf die Frage nach möglichen Parallelen reagiert Robben entsprechend differenziert: „Es gibt sicherlich einige Parallelen. Aber man muss immer aufpassen mit Vergleichen.“ Für den 42-Jährigen ist klar, dass jeder Spieler seinen eigenen Stil mitbringt und nicht einfach kopiert werden kann.

Olise überzeugt mit eigenem Profil
Trotz der Ähnlichkeiten betont Robben deutlich, dass Olise kein „neuer Robben“ ist – und auch nicht sein sollte. „Ich mag das eigentlich nicht so, weil jeder Spieler seinen eigenen Spielcharakter hat“, stellt die Bayern-Legende klar.
Genau darin liegt aktuell auch eine der größten Stärken des Franzosen. Olise verbindet klassische Flügelaktionen mit individueller Kreativität und hat sich unter Vincent Kompany zu einem echten Unterschiedsspieler entwickelt.
Robben bringt es letztlich auf den Punkt: „Am Ende ist er ein anderer Spieler als ich. Er macht es einfach supergut.“

