Mega-Transfer im Sommer? England-Star will zum FC Bayern

Felix Flechsig
Foto: IMAGO

Der FC Bayern treibt seine Kaderplanung für die kommende Saison weiter voran und hat dabei offenbar einen weiteren Topspieler aus der Premier League ins Visier genommen. Morgan Rogers von Aston Villa steht laut Berichten ganz oben auf der Liste der Münchner.


Während der FC Bayern in der Fußball-Bundesliga bei Top-Transfers immer seltener zum Zug kommt, richten sich die Blicke der Münchner vor allem auf die englische Premier League. Besonders erfreulich aus Sicht des Rekordmeisters: Stars wie Harry Kane, Michael Olise und Luis Diaz entscheiden sich immer häufiger für einen Wechsel zum FCB.

Mit Anthony Gordon und Morgan Rogers haben die Bayern zwei weitere Spieler aus der EPL ins Visier genommen. Wie das Portal Football Insider berichtet, ist das Interesse des deutschen Rekordmeisters an Rogers sehr konkret. Auch der 23-Jährige selbst soll einem Wechsel gegenüber offen sein – und könnte sich einen Schritt nach München durchaus vorstellen.

Ein möglicher Transfer würde allerdings enorme finanzielle Dimensionen annehmen. Zwar liegt der Marktwert des offensiven Mittelfeldspielers bei rund 80 Millionen Euro, doch Aston Villa denkt offenbar gar nicht daran, seinen Leistungsträger günstig ziehen zu lassen.

Dem Bericht zufolge fordern die Engländer rund 100 Millionen Pfund – umgerechnet knapp 115 Millionen Euro. Eine Summe, die Rogers zu einem der teuersten Transfers der Bayern-Geschichte machen würde.

Starke Saison weckt Begehrlichkeiten

Morgan Rogers
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Dass Rogers auf dem internationalen Markt so gefragt ist, kommt nicht von ungefähr. Mit elf Toren und neun Vorlagen gehört der 22-Jährige in dieser Saison zu den auffälligsten Offensivspielern der Premier League.

Seine Vielseitigkeit macht ihn besonders interessant: Rogers kann sowohl im offensiven Mittelfeld als auch auf den Flügeln eingesetzt werden – ein Profil, das perfekt zu den Anforderungen der Bayern passt.

Doch die Münchner sind im Werben um den England-Star längst nicht allein. Vor allem innerhalb der Premier League gibt es zahlreiche Interessenten.

Manchester United und der FC Chelsea sollen sich intensiv mit Rogers beschäftigen. Auch Manchester City und Arsenal beobachten seine Entwicklung genau.

Trotzdem hat der FC Bayern in der Vergangenheit gezeigt, dass man sich auf dem englischen Markt behaupten kann. Die Verpflichtungen von Spielern wie Luis Díaz und Michael Olise sind dafür der beste Beleg.

Bayern bleibt seiner Linie treu

Das Interesse an Rogers – ebenso wie an Spielern wie Anthony Gordon – zeigt eine klare Strategie: Die Münchner suchen gezielt nach dynamischen, vielseitigen Offensivspielern aus der Premier League.

Ob es tatsächlich zu einem Mega-Transfer kommt, bleibt offen. Klar ist jedoch: Sollte der FC Bayern ernst machen, steht ein intensiver und kostspieliger Transferpoker bevor.

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