Ugurcan Cakir zum FC Bayern? Das steckt hinter den Gerüchten

Vjekoslav Keskic
Foto: Getty Images

Der Name Ugurcan Cakir sorgt aktuell für Schlagzeilen rund um den FC Bayern – doch bei genauerem Hinsehen entpuppt sich das vermeintlich heiße Gerücht als deutlich weniger konkret. Zwar wird der türkische Nationaltorhüter intern diskutiert, von einem ernsthaften Transferinteresse kann jedoch keine Rede sein.


Laut dem Portal Transfermarkt beschäftigt sich der FC Bayern mit dem 30-jährigen Torhüter. Auslöser für die Spekulationen ist vor allem eine Verbindung innerhalb des Vereins. Bayerns Torwarttrainer Michael Rechner kennt Cakir aus gemeinsamen Zeiten bei der türkischen Nationalmannschaft bestens, der Kontakt besteht weiterhin. Diese persönliche Ebene hat dazu geführt, dass dieser zumindest auf dem Radar der Münchner aufgetaucht ist.

Wie BILD-Fußballchef Christian Falk im „Bayern-Insider“-Podcast einordnet, beschäftigt sich der FC Bayern zwar grundsätzlich mit Cakir, konkrete Schritte wurden bislang jedoch nicht eingeleitet. Weder gibt es Verhandlungen noch ein offizielles Angebot.

Damit bleibt der Schlussmann vorerst ein reines Beobachtungsthema – nicht mehr und nicht weniger.

Torwartposition aktuell kein Thema

Ugurcan Cakir
Foto: IMAGO

Der entscheidende Punkt liegt in der sportlichen Situation beim Rekordmeister. Mit Manuel Neuer verfügt der FC Bayern weiterhin über eine klare Nummer eins. Zudem verfügt der Rekordmeister mit Jonas Urbig bereits über eine Alternative und designierten Neuer-Nachfolger, sollte dieser im Sommer seine Karriere beenden.

Falk betont: Ein Transfer würde nur dann ernsthaft diskutiert werden, wenn die Bayern aktiv nach einer neuen Nummer eins suchen würden. Davon sind die Verantwortlichen derzeit jedoch weit entfernt.

Auch wirtschaftlich kein realistisches Szenario

Zusätzlich sprechen auch die Rahmenbedingungen gegen einen Wechsel. Berichte über ein angebliches 30-Millionen-Euro-Angebot der Bayern entsprechen nicht der Realität.

Galatasaray zeigt zudem keinerlei Bereitschaft, seinen Stammtorhüter abzugeben. Intern wird der Keeper als unverzichtbar angesehen, was einen Transfer ohnehin schwierig machen würde.

Auch das Gesamtpaket aus Ablöse, Alter und möglicher Rolle im Kader passt aktuell nicht zur Transferstrategie der Münchner.

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