Neue Details enthüllt: Auch Bayern-Star Kane mischt im Gordon-Poker mit

Vjekoslav Keskic
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Anthony Gordon entwickelt sich immer mehr zum zentralen Transferziel des FC Bayern für den kommenden Sommer. Der 25-jährige Engländer steht ganz oben auf der Wunschliste der Münchner – und erhält nun prominente Unterstützung aus den eigenen Reihen.


Wie Transfer-Insider Ben Jacobs berichtet, hat sich Harry Kane persönlich in den Transferpoker eingeschaltet. Der Bayern-Stürmer soll sich direkt mit seinem Nationalmannschaftskollegen Anthony Gordon über einen möglichen Wechsel ausgetauscht haben.

Dabei dürfte Kane kaum ein schlechtes Wort über seinen aktuellen Klub verloren haben. Im Gegenteil: Der 32-Jährige gilt als überzeugter Bayern-Botschafter und hebt regelmäßig die sportlichen und strukturellen Vorteile des Rekordmeisters hervor.

Gerade für Gordon, der sich intensiv mit seiner Zukunft beschäftigt, könnte dieser direkte Draht ein entscheidender Faktor sein.

Bayern punktet mit sportlicher Entwicklung

In den vergangenen Tagen wurde bereits bekannt, dass Gordon von der Entwicklung des FC Bayern unter Vincent Kompany beeindruckt ist. Besonders die Integration und Leistungssteigerung ehemaliger Premier-League-Spieler wie Michael Olise oder Luis Díaz dienen offenbar als positives Beispiel.

Der Gedanke, in einem funktionierenden System auf höchstem Niveau zu spielen, scheint beim Offensivspieler zunehmend Anklang zu finden. Besonders interessant: Laut Informationen von Jacobs steht Gordon einem Wechsel in die Bundesliga zum FC Bayern offen gegenüber, auch wenn ihm aufgrund der Form von Díaz ein Stammplatz keineswegs sicher ist.

Anthony Gordon
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Laut Jacobs planen die Bayern zeitnah formelle Gespräche mit der Spielerseite. Ziel ist es, eine grundsätzliche Einigung über Vertragsinhalte zu erzielen, bevor man in konkrete Verhandlungen mit Newcastle United einsteigt.

Dieses Vorgehen ist an der Säbener Straße mittlerweile Standard – und hat sich in der Vergangenheit mehrfach bewährt. Mit einer Zusage des Spielers im Rücken steigen die Chancen, den abgebenden Verein unter Druck zu setzen.

Ablöse bleibt größtes Hindernis

Während eine Einigung mit Gordon offenbar realistisch ist, stellt die Ablöseforderung die größte Hürde dar. Newcastle verlangt laut übereinstimmenden Berichten zwischen 80 und 90 Millionen Euro.

Die Bayern hingegen sollen intern eine Schmerzgrenze von rund 60 Millionen Euro definiert haben. Eine Differenz, die den Transfer zu einem echten Geduldsspiel machen dürfte.

Klar ist: Die Personalie Gordon gewinnt zunehmend an Dynamik. Mit Kane hat der FC Bayern nun einen zusätzlichen Trumpf im Ärmel, der den Ausschlag geben könnte. Ob dieser letztlich ausreicht, um Newcastle zum Einlenken zu bewegen, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

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