Der FC Bayern treibt seine Kaderplanung für den Sommer weiter voran – und setzt dabei auf gezielte Verstärkungen statt eines großen Umbruchs. Ein Name, der dabei erneut an der Säbener Straße gehandelt wird, ist Dusan Vlahovic.
Der serbische Nationalstürmer von Juventus Turin steht einmal mehr im Fokus des Rekordmeisters. Bereits in der Vergangenheit gab es Interesse, nun nimmt die Personalie erneut Fahrt auf. Hintergrund sind stockende Vertragsverhandlungen zwischen Vlahovic und Juventus, wie italienische Medien übereinstimmend berichten.
Bei der „Alten Dame“ gestaltet sich eine Verlängerung aktuell schwierig. Vor allem das hohe Gehalt des 26-Jährigen sorgt für Differenzen. Juventus möchte die Bezüge deutlich reduzieren – ein Punkt, der eine Einigung erschwert.
Genau diese Situation könnte für den FC Bayern zur Chance werden. Neben den Münchnern soll auch die AC Mailand die Situation genau beobachten. Konkrete Gespräche gibt es bislang zwar nicht, doch das Interesse soll hinterlegt sein.
Bayern sucht Kane-Backup
Der Bedarf auf der Position ist klar definiert. Nach der Entscheidung, Leihspieler Nicolas Jackson nicht fest zu verpflichten, suchen die Bayern nach einer Alternative für die Rolle hinter Harry Kane.
Zwar steht weiterhin Anthony Gordon ganz oben auf der Wunschliste für die Offensive, doch der Engländer ist kein klassischer Mittelstürmer. Entsprechend ergibt es Sinn, zusätzlich eine klassische Neuner-Option im Blick zu behalten.
Vlahovic bringt ein anderes Profil mit

Sportlich würde Vlahovic dem Kader ein neues Element hinzufügen. Der Angreifer ist ein physisch starker Zielspieler, der Bälle festmachen, Zweikämpfe führen und im Strafraum für Präsenz sorgen kann.
Trotz einer verletzungsgeplagten Saison kommt er in dieser Spielzeit auf acht Torbeteiligungen in weniger als 900 Einsatzminuten. In den Jahren zuvor lieferte er konstant über 20 Scorerpunkte – ein klares Zeichen für seine Qualität.
Im Vergleich zu Harry Kane bringt Vlahovic ein anderes Profil mit. Während der Engländer sich oft ins Mittelfeld fallen lässt und das Spiel lenkt, agiert der Serbe deutlich zielstrebiger in Richtung Tor. Gerade diese Ergänzung könnte für den FC Bayern interessant sein.
Aktuell ist ein Transfer jedoch noch Zukunftsmusik. Vlahovic selbst will sich offenbar Zeit lassen, um seine Optionen zu prüfen. Für die Bayern könnte das von Vorteil sein, da sich der Markt in den kommenden Wochen weiter konkretisieren wird.

