Bayern siegt nach 0:3: Kompany-Strategie gegen Mainz geht auf

Tim Schoster
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Vincent Kompany erklärt nach dem Bayern-Comeback in Mainz seine Wechsel. Olise, Kane und Musiala kamen nicht nur wegen des Rückstands in die Partie.


Der FC Bayern lag beim 1. FSV Mainz 05 zur Pause mit 0:3 zurück. Nach dem Seitenwechsel brachte Vincent Kompany unter anderem Harry Kane, Michael Olise und Jamal Musiala in die Partie. Das Trio hatte anschließend großen Anteil daran, dass die Münchner das Spiel noch mit 4:3 drehten.

Nach dem Spiel wurde der Bayern-Trainer gefragt, ob die Einwechslungen der Stars schon vorher geplant waren oder erst durch den Rückstand notwendig wurden. Kompany stellte klar: „Es war geplant.“

Der Belgier erklärte, dass es ihm nicht darum ging, seine Leistungsträger komplett zu schonen. Gleichzeitig wollte er die Belastung vor den kommenden Aufgaben kontrollieren. „Ich will nicht einfach alle auf der Bank lassen oder ihnen Urlaub geben, und gleichzeitig will ich keine unnötigen Risiken eingehen“, sagte Kompany.

„Es ging darum, die Fitness hochzuhalten“

Vincent Kompany
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Mit den Wechseln fand der Rekordmeister nach der Pause deutlich besser ins Spiel. Olise traf sehenswert zum 2:3 und bereitete später den Ausgleich durch Musiala vor. Kane erzielte kurz darauf den Siegtreffer und vollendete damit die spektakuläre Aufholjagd.

Kompany ordnete die Maßnahme dennoch vor allem mit Blick auf die Belastungssteuerung ein. „Es ging darum, die Fitness hochzuhalten“, erklärte der 40-Jährige. Die Einwechslungen waren damit Teil eines Plans, der den Rhythmus der Stars erhalten sollte.

Für die Bayern zahlte sich dieser Ansatz in Mainz unmittelbar aus. Nach einer schwachen ersten Halbzeit brachten die Joker neue Energie, mehr Zielstrebigkeit und entscheidende Qualität ins Spiel. Kompany hatte seine Topspieler zunächst dosiert eingesetzt, musste am Ende aber nicht auf ihre Wirkung verzichten.

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