Dass Leon Goretzka den FC Bayern im Sommer nach einer gemeinsamen, erfolgreichen Zeit verlassen wird, steht fest. Der Mittelfeldspieler blickte nun noch einmal auf seine Zeit in München zurück und geriet ins Schwärmen.
Im Sommer wird Goretzka dann ein neues Kapitel in seiner Karriere aufschlagen, unklar ist zum jetzigen Zeitpunkt noch, wo das der Fall sein wird. Der Nationalspieler will sich bewusst Zeit nehmen, um die richtige anstelle einer schnellen Entscheidung zu treffen.
Klubs wie Milan, Newcastle, Neapel oder Inter sind im Rennen, wenngleich Milan momentan auch aufgrund der Vertragsstruktur einen Vorteil hat. Goretzka blickt jedenfalls mit ein wenig Wehmut auf die Jahre in München zurück, weil diese Zeit bald vorbei ist.
Goretzka: „Von Tag eins an wohlgefühlt“
Im Gespräch mit dem vereinseigenen Magazin Säbener 51 erklärte der Mittelfeldstar: „Ich hatte hier eine wunderbare, intensive und besondere Zeit. Dafür bin ich dankbar. Von außen kann man sich nicht vorstellen, wie herzlich die Umkleidekabine ist. Der Wettbewerb um Plätze ist unglaublich hart, es wird viel von dir verlangt – aber gleichzeitig habe ich mich von Tag eins an wohlgefühlt. Dafür bin ich dankbar.“

Über das besondere Mia-San-Mia-Gefühl sprach Goretzka ebenfalls. „Ehrlich gesagt, habe ich früher nie richtig verstanden, was das ‚Mia san mia‘ eigentlich ist. Aber kaum war ich hier, ging es relativ schnell. Durch Spieler wie Thomas Müller und Arjen Robben, die das immer vorlebten. Der ‚Mia san mia‘-Geist muss bewahrt werden, die Fackel muss immer weitergegeben werden.“
Zudem hat der im Sommer ablösefreie Bayern-Star noch einmal hervorgehoben, dass die familiäre Seite des Klubs ihn besonders beeindruckt hat.: „Ja, es ist unfassbar kompetitiv, es wird sehr viel von einem abverlangt – aber gleichzeitig habe ich mich vom ersten Tag an geborgen gefühlt. Ich war beim FC Bayern zu Hause, habe Freunde gefunden. Dass du in einer so familiären Umgebung um die größten Titel im Fußball spielen kannst, diese Mischung ist sehr speziell.“



