Besuch von Neuer-Berater: Eberl weicht mit Scherz aus

Tim Schoster
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Manuel Neuer und der FC Bayern arbeiten weiter an der Zukunft des Kapitäns. Nun sorgt ein Besuch seines Beraters Thomas Kroth für neue Bewegung in der Personalie.


Die Hinweise auf konkrete Gespräche um Manuel Neuer verdichten sich. Unter der Woche wurde Thomas Kroth, der Berater des Bayern-Kapitäns, gleich zweimal im Umfeld des Rekordmeisters gesehen. Der 66-Jährige war zunächst beim Champions-League-Halbfinale in Paris vor Ort und später auch an der Säbener Straße.

Als Max Eberl gefragt wurde, über was er mit Kroth besprach, hielt sich der Sportvorstand bedeckt. Statt konkrete Einblicke in mögliche Verhandlungen zu geben, wich der Bayern-Boss mit einem Scherz aus: „Seine Tickets für Paris. Also er wird da sein im Stadion.“ Auch auf Nachfrage blieb Eberl bei dieser Linie: „Tickets für Paris wollte er haben. Das haben wir gemacht, er sitzt auf der Ehrentribüne.“

Dass Kroth dafür bereits mehrere Tage vor dem Rückspiel persönlich an der Säbener Straße auftauchte, kommentierte Eberl ebenfalls augenzwinkernd. „Die sind heiß begehrt“, erklärte der Sportchef. Inhaltlich ließ er sich damit keine Details entlocken. Klar ist aber: Die Personalie Neuer bleibt bei den Münchnern weiter auf der Agenda.

Freund spricht von „guten Gesprächen“

Christoph Freund
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Zuvor war berichtet worden, dass Neuer intern eine klare Tendenz hinterlegt haben soll. Demnach möchte der 40-Jährige seinen Vertrag beim FC Bayern verlängern. Die Münchner bieten dem Torhüter offenbar ein neues Arbeitspapier bis 2027 an, eine finale Einigung gibt es bislang aber bisher nicht.

Christoph Freund hatte vor dem Duell gegen Heidenheim bereits von „guten Gesprächen“ mit Neuer gesprochen. Gleichzeitig stellte der Sportdirektor klar, es sei „nicht der Fall“, dass „schon alles durch und alles unterschrieben ist“. Neuer äußerte sich nach der Partie nicht zu seiner Zukunft.

Auch Jonas Urbig wollte sich nicht in die Debatte hineinziehen lassen. „Für mich ist das kein Thema, über das ich sprechen will. Weil das eine Entscheidung ist, die er trifft. In meiner Position darüber nachzudenken, ist völlig unangebracht“, sagte der 22-Jährige. Im Hintergrund geht es weiterhin um die künftige Rollenverteilung im Bayern-Tor und die konkreten Vertragsdetails für Neuer.

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