Die Gehälter der Major League Soccer sorgen erneut für Aufsehen. Superstar Lionel Messi bleibt der mit Abstand bestbezahlte Spieler der Liga – und verdient deutlich mehr als Ex-Bayern-Star Thomas Müller.
Die MLS-Spielergewerkschaft veröffentlichte am Dienstag ihren aktuellen Gehaltsreport. Daraus geht hervor: Messi kassiert bei Inter Miami ein Grundgehalt von 25 Millionen Dollar pro Jahr.
Damit verdient der argentinische Weltmeister mehr als doppelt so viel wie der zweitplatzierte Heung-Min Son von Los Angeles FC, dessen Grundgehalt bei 10,36 Millionen Dollar liegt.
Thomas Müller nur auf Rang neun
Thomas Müller, der nach seinem Abschied vom FC Bayern inzwischen für die Vancouver Whitecaps aufläuft, landet im ligaweiten Ranking auf Platz neun.
Der Weltmeister von 2014 erhält in Kanada ein Grundgehalt von fünf Millionen Dollar jährlich.
Rechnet man zusätzliche garantierte Einnahmen wie Bonuszahlungen oder Signing Fees hinzu, kommt Müller laut Report auf insgesamt 5,152 Millionen Dollar pro Jahr.
Messi dagegen steigert sein Gesamteinkommen durch Zusatzvereinbarungen sogar auf 28,33 Millionen Dollar.
Auch andere bekannte ehemalige Bundesliga-Profis tauchen in der Liste prominent auf.
Timo Werner verdient bei den San Jose Earthquakes demnach 3,73 Millionen Dollar pro Jahr. Hany Mukhtar kassiert beim SC Nashville rund vier Millionen Dollar.
Überraschend niedrig fällt dagegen das Gehalt von Marco Reus aus. Der frühere Dortmunder soll bei LA Galaxy lediglich etwas mehr als 600.000 Dollar Grundgehalt erhalten.
Messi bleibt das Maß aller Dinge

Dass Messi die Gehaltsliste der MLS weiterhin klar anführt, überrascht allerdings kaum. Der Weltmeister gilt nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich als das absolute Aushängeschild der Liga.
Seit seinem Wechsel zu Inter Miami hat der Argentinier der MLS weltweit enorme Aufmerksamkeit verschafft und zahlreiche Sponsoren sowie TV-Partner angezogen.
Thomas Müller spielt finanziell zwar in einer anderen Kategorie, zählt in der MLS aber dennoch zu den Topverdienern.
Sportlich wollen beide Stars ihre Teams in dieser Saison möglichst weit führen – wirtschaftlich bleibt Messi jedoch weiterhin in einer eigenen Liga.

