Beim FC Bayern sorgt die Zukunft von Konrad Laimer offenbar zunehmend für Spannungen. Den Österreicher sollen die öffentlichen Aussagen von Ehrenpräsident Uli Hoeneß irritiert haben.
Die Vertragsgespräche zwischen dem FC Bayern und Konrad Laimer entwickeln sich offenbar immer komplizierter.
Wie die Sport BILD berichtet, haben Aussagen von Uli Hoeneß rund um die Gehaltsverhandlungen intern für Unruhe gesorgt. Demnach soll sich der österreichische Nationalspieler von den öffentlichen Aussagen des Bayern-Patrons irritiert gezeigt haben.
Hoeneß hatte einen Tag vor dem Champions-League-Rückspiel gegen Paris Saint-Germain bei DAZN betont, dass es bei den Gehaltsforderungen für Laimer klare Grenzen gebe. Dabei zog der Ehrenpräsident auch einen Vergleich zu Superstar Harry Kane. Die Botschaft: Laimer besitzt beim FC Bayern sportlich und wirtschaftlich nicht denselben Stellenwert wie der englische Top-Torjäger. Das soll beim 28-Jährigen nicht gut angekommen sein.
Verhandlungen offenbar festgefahren
Parallel zu den öffentlichen Aussagen laufen im Hintergrund weiterhin Gespräche über eine mögliche Vertragsverlängerung des Österreichers. Laimers aktueller Vertrag in München läuft noch bis 2027.
Eine schnelle Einigung scheint derzeit allerdings nicht in Sicht.
Wie die Sport BILD berichtet, sollen die zuletzt gehandelten rund 15 Millionen Euro Jahresgehalt aus Sicht von Laimers Umfeld inzwischen sogar nicht mehr ausreichend sein.
Demnach soll das gewünschte Gesamtpaket inklusive Bonuszahlungen und Signing Fee inzwischen in Regionen vorstoßen, die an die absoluten Topverdiener des FC Bayern heranreichen – also bis zu rund 20 Millionen Euro pro Jahr.
Für die Münchner Verantwortlichen kommt ein solcher Deal aktuell offenbar nicht infrage.
Laimer bleibt sportlich enorm wichtig
Trotz der komplizierten Verhandlungen wissen die Bayern-Bosse intern offenbar genau, welchen Wert Laimer für die Mannschaft besitzt.

Unter Vincent Kompany gehört der Österreicher in dieser Saison zu den konstantesten Spielern im Kader. Besonders seine Vielseitigkeit wird an der Säbener Straße geschätzt. Laimer überzeugte sowohl als Rechtsverteidiger als auch im defensiven Mittelfeld und gehörte zuletzt zu den absoluten Dauerbrennern.
Auch Uli Hoeneß hatte zuletzt betont, wie wichtig Laimer für die Mannschaft sei. Gleichzeitig machte der Bayern-Patron aber klar, dass sich der Verein nicht von seinen finanziellen Grenzen entfernen werde.
Die Folge: Der Vertragspoker stockt aktuell deutlich – und inzwischen deutet vieles auf ein langwieriges Tauziehen mit offenem Ausgang hin.

