Für WM-Teilnahme: Verzichtet Neuer auf das Pokalfinale?

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Manuel Neuer musste am Samstag beim Spiel gegen den 1. FC Köln angeschlagen vom Feld genommen werden. Diese Blessur an der Wade kam zur Unzeit, denn für Bayern steht noch das Pokalendspiel auf dem Programm. 

Am Samstag trifft der Rekordmeister nämlich um 20 Uhr auf den VfB Stuttgart. Im Berliner Olympiastadion soll endlich mal wieder ein Pokalsieg her, nachdem es in den letzten Jahren oftmals schon früh zu einem Ausscheiden kam.


Die Wade von Neuer ist aber nicht nur für das Endspiel ein Thema, sondern, das deutet sich mehr und mehr an, auch für die Weltmeisterschaft 2026. Auch wenn Julian Nagelsmann das am Samstag im Aktuellen Sportstudio bisher nicht bestätigen wollte.

Neuer: Verzicht auf das Pokalfinale?

Verschiedene Medien berichteten zuletzt aber, dass Neuer für das Turnier nominiert wird und dann auch als Nummer eins nach Nordamerika reisen wird. Der Torhüter selbst betonte nach dem Köln-Spiel, dass er sich jetzt auf die Meisterfeier und dann das Pokalfinale konzentriert. Doch ist das wirklich so?

Laut BILD-Informationen liegt bei Neuer immerhin keine strukturelle Verletzung in der Wade vor. Ein langer Ausfall ist also kein Thema. Interessant ist aber, dass es im Verlauf der Saison schon mehrfach zu kleineren muskulären Problemen im Wadenbereich kam, bis hin zu Faserissen.

Manuel Neuer
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Eine zu frühe Integration in den Trainingsbetrieb muss verhindert werden. Ein Einsatz im Pokalfinale scheint dem Bericht zufolge theoretisch möglich zu sein, die Neuer-Seite und der FC Bayern wollen aber jegliches Risiko vermeiden. Das heißt im Umkehrschluss, dass es möglich ist, im Pokalfinale Jonas Urbig den Vortritt zu lassen.

Eines steht nämlich fest: Sollte Neuer sich doch schwerer verletzen, dann ist die WM vom Tisch. Torwart-Titan warnte Neuer derweil vor zu viel Engagement rund um die WM. “Es ist möglich, punktuell hier und da immer noch Weltklasse-Leistungen zu bringen. Es ist aber ganz schwierig, das im 2-3-Tage-Rhythmus noch abzurufen. Einmal von der mentalen Seite, aber auch vom körperlichen”, so Kahn im Doppelpass. 

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