Das DFB-Pokalfinale zwischen dem FC Bayern und dem VfB Stuttgart hat nicht nur sportliche Bedeutung – auch Borussia Dortmund blickt am Samstagabend ganz genau nach Berlin.
Denn der Ausgang des Endspiels entscheidet gleichzeitig über die Besetzung des Franz-Beckenbauer-Supercups zu Beginn der kommenden Saison.
Die Bayern stehen als Deutscher Meister bereits sicher als Teilnehmer fest. Gewinnt der VfB Stuttgart den DFB-Pokal, kommt es erneut zum Duell zwischen den Schwaben und dem Rekordmeister – genau wie bereits im diesjährigen Supercup, den die Münchner mit 2:1 für sich entschieden hatten.
Dortmund rückt bei Bayern-Double nach
Sollte der FC Bayern allerdings das Double perfekt machen, würde der Bundesliga-Zweite nachrücken. In diesem Fall wäre Borussia Dortmund der Gegner der Münchner im Supercup am 22. August.
Für den BVB wäre das nicht nur sportlich attraktiv, sondern vor allem finanziell lukrativ. Der Supercup bringt inzwischen erhebliche Einnahmen mit sich.
Zuletzt kassierte der Sieger rund drei Millionen Euro Preisgeld, der Finalverlierer immerhin noch zwei Millionen Euro.
Damit würde Dortmund allein durch einen Bayern-Sieg im Pokalfinale sicher eine zusätzliche Millionen-Einnahme generieren.
Bayern jagt nächstes Double

Für die Münchner selbst geht es derweil um den nächsten großen Titel unter Vincent Kompany. Nach der dominanten Meisterschaft wollen Harry Kane, Michael Olise und Co. die Saison mit dem Double krönen.
Besonders nach dem bitteren Champions-League-Aus gegen Paris Saint-Germain besitzt der DFB-Pokal intern einen enorm hohen Stellenwert.
Während sich der BVB bereits intensiv mit dem eigenen Umbruch und der neuen Saison beschäftigt, dürften die Dortmunder Verantwortlichen am Samstagabend ungewohnt intensiv die Daumen für den FC Bayern drücken.
Denn ein Münchner Sieg würde dem Vizemeister nicht nur ein weiteres Topspiel gegen den Rekordmeister garantieren – sondern auch einen willkommenen finanziellen Bonus einbringen.

