Julian Nagelsmann hat seinen WM-Kader offiziell nominiert. Jetzt hat sich auch Thomas Müller zur Auswahl des Bundestrainers geäußert – und dabei besonders zwei Spieler hervorgehoben.
Seit Donnerstag steht fest, mit welchem Aufgebot Deutschland zur Weltmeisterschaft reisen wird. Bundestrainer Julian Nagelsmann nominierte insgesamt 26 Spieler für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko – darunter auch mehrere Profis des FC Bayern.
Nun hat sich Thomas Müller erstmals öffentlich zum DFB-Kader geäußert. Der Weltmeister von 2014, der aktuell in Vancouver unterwegs ist, blickt dabei insgesamt positiv auf die Auswahl des Bundestrainers.
In einem Video auf seinem Instagram-Kanal erklärte der 36-Jährige: „Ich glaube, die Truppe sieht ganz gut aus. Es gab ja auch keine Überraschungen, weil wie es bei Nominierungen eben so ist, sickert eh alles vorher durch.“
Damit spielte Müller unter anderem auf die Rückkehr von Manuel Neuer an. Der Bayern-Kapitän hatte seine DFB-Karriere ursprünglich nach der EM 2024 beendet und feiert nun überraschend sein WM-Comeback.
Müller lobt Beier und Amiri
Besonders zwei Personalien hob Müller in seinem Statement hervor.
„Aus meiner Sicht gibt es keine großen Überraschungen. Ich freu mich, dass Maxi Beier den Sprung noch geschafft hat, weil ich einfach das Gefühl hatte, der hat richtig performt in den letzten Wochen.“
Dabei gehe es laut Müller nicht ausschließlich um Tore oder Statistiken: „Da geht es nicht immer darum, ob ich ein Tor schieße oder keins, sondern mit welcher Intensität und ob ich immer am Anschlag spiele.“
Auch die Nominierung von Nadiem Amiri bewertete der ehemalige Bayern-Profi positiv: „Ich finde es auch gut, dass der dabei ist. Hat vielleicht nicht jeder so auf dem Zettel gehabt. Klar, er war schon bei den Lehrgängen jetzt immer mal wieder dabei. Aber wie der Bundestrainer auch gesagt hat, den kann man immer reinwerfen. Der ist immer on. Das sehe ich genauso.“
Nagelsmann hatte zuvor selbst erklärt, dass er bei Amiri besonders dessen „Emotionalität und Power“ schätze.
„Am Ende gewinnt die Truppe“
Auf einzelne Nicht-Nominierungen ging Müller dagegen bewusst nicht ein. Für den langjährigen Nationalspieler steht vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit im Vordergrund: „Man kann immer über einzelne Personalien diskutieren. Am Ende gewinnen
Und weiter: „Die Jungs müssen zusammenpassen, und da sehe ich gute Voraussetzungen. Dementsprechend all the best!“

Müller selbst wird die Weltmeisterschaft übrigens als TV-Experte begleiten und für MagentaTV aus den USA berichten.
Im deutschen WM-Kader stehen insgesamt sieben Bayern-Profis: Manuel Neuer, Joshua Kimmich, Jonathan Tah, Aleksandar Pavlovic, Leon Goretzka, Jamal Musiala und Bayern-Youngster Lennart Karl.

