Beim FC Bayern steht die Rückkehr eines Leihspielers an. Sein bisheriger Klub wird die Kaufoption nicht ziehen.
Felipe Chávez war in der vergangenen Saison vom FC Bayern an den 1. FC Köln verliehen. Wie jetzt bekannt wurde, endet das Kapitel am Rhein nun für den Deutsch-Peruaner.
Nachdem Chávez im Januar sein Bundesliga-Debüt für den FC Bayern feiern durfte, folgte nur wenige Wochen später eine Leihe zum 1. FC Köln. Dort blieb der im bayerischen Aichach geborene Peruaner bis zum Saisonende mit der Möglichkeit auf eine feste Verpflichtung.
Letztendlich hat der Effzeh die Kaufoption allerdings nicht gezogen. Das berichtet der Pay-TV-Sender Sky. Deshalb wird Chávez nun vorerst an die Säbener Straße zurückkehren. Wie die Zukunft des Mittelfeld-Talents beim FC Bayern aussieht, ist unklar. Denkbar ist eine weitere Leihe, um mehr Erfahrung auf Spitzenniveau zu sammeln.
Auch wenn Chávez nur ein halbes Jahr bei den Domstädtern auf dem Platz stand, dürfte sich die Leihstation für ihn gelohnt haben. Sieben Einsätze durfte der 19-Jährige für die Kölner absolvieren.
Außerdem war es seine erste Erfahrung mit einem anderen Verein außerhalb Bayerns. Bisher stand er nur in der Jugend des FC Augsburg unter Vertrag, bevor er 2019 an die Isar wechselte.
Chávez-Konkurrenz ist groß
Angesichts der großen Konkurrenzsituation im zentralen Mittelfeld des FC Bayern dürfte Chávez es zunächst schwer haben, sich in München nennenswerte Einsatzzeiten zu erspielen. Ohnehin gesetzt sind Joshua Kimmich und Aleksandar Pavlović.
Auch wenn mit Leon Goretzka und Raphael Guerreiro zwei potenzielle Konkurrenten den Verein verlassen, ist das Mittelfeldzentrum der Münchner weiterhin gut besetzt. Denn hinter Kimmich und Pavlović warten weitere talentierte Spieler wie Tom Bischof und Bara Ndiaye, die auf Minuten im FCB-Dress schielen.

Außerdem werden die Münchner im Sommer Noel Aseko aus Hannover zurückholen. Trainer Vincent Kompany hält große Stücke auf ihn.
Am wahrscheinlichsten ist damit eine erneute Leihe für Chávez. Auch ein Verkauf des 19-Jährigen dürfte bei einem passenden Angebot nicht ausgeschlossen sein.

