Badstuber rechnet mit Eberl-Abschied beim FC Bayern

Felix Flechsig
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Die Personalie Max Eberl sorgt beim FC Bayern derzeit für eine Schlagzeile nach der anderen. Für Ex-Bayern-Star Holger Badstuber könnte jetzt auch alles ganz schnell gehen.

Bleibt Max Eberl Sportvorstand des FC Bayern oder nicht? Diese Frage hat in den vergangenen Tagen für einiges an Aufruhr gesorgt. Nicht zuletzt, weil Bayern-Patron Uli Hoeneß am Freitag im Spiegel geäußert hatte, dass an Eberl noch Zweifel bestehen würden. Die Chancen auf eine Verlängerung bezifferte er auf “60:40”.


Auch wenn Hoeneß im Rahmen des Pokalfinals “sehr positiv” über Eberl sprach, scheinen andere Aufsichtsratsmitglieder weiter am Sportvorstand zu zweifeln.

Deswegen ist für Ex-Bayern-Star Holger Badstuber trotz allem klar, dass die Situation “eher in Richtung Abschied Max Eberl” aussieht, “weil dann hätte man jetzt nicht so Sachen über die Presse mitgeteilt”, so der ehemalige Innenverteidiger gegenüber der BILD.

Außerdem machte Badstuber klar, dass im Falle einer Nicht-Verlängerung auch gleich ein sofortiges Ende der Zusammenarbeit vollzogen werden muss, um “um die Mannschaft herum klar für Klarheit” zu sorgen.

Kehrtwende für Badstuber weiter möglich

Max Eberl
Foto: IMAGO

Auch wenn sich Badstuber eingangs relativ drastisch zur Zukunft Eberls äußerte, ist für ihn eine Zukunft beim FC Bayern keineswegs ausgeschlossen. “Vielleicht wird das auch jetzt auskommuniziert in den letzten oder nächsten Wochen – und dann kommt eine Kehrtwende”, mutmaßte der 37-Jährige.

Unabhängig davon, wie sich der Verein am Ende entscheidet, dürfte man sich einig darüber sein, dass die Diskussionen fortan intern geführt werden sollten. Wie Sport1 nämlich berichtet, hat Hoeneß bereits internen Gegenwind für seine Eberl-Aussagen bekommen.

Das wird Eberl vorgeworfen

Nach Informationen der BILD gibt es innerhalb der Bayern-Führung vor allem zwei Kritikpunkte am Sportvorstand.

Erstens soll Eberl bei Transfers aus Sicht einiger Verantwortlicher mitunter zu schnell agieren und dabei zu hohe Ablösesummen akzeptieren. Vor allem im vergangenen Sommer soll intern der Eindruck entstanden sein, dass der 52-Jährige zu viele Personalien parallel vorantreiben wollte.

Zweitens wünschen sich die Bayern-Bosse offenbar ein härteres Auftreten in Vertragsverhandlungen. Insbesondere die teuren Verlängerungen mit Jamal Musiala, Alphonso Davies, Joshua Kimmich, Dayot Upamecano und Alexander Nübel sollen intern nicht überall positiv bewertet worden sein.

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