„Sie haben Alternativen“: Bayern geht bei Gordon nicht All-in

Vjekoslav Keskic
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Anthony Gordon bleibt eines der spannendsten Transfer-Themen rund um den FC Bayern. Doch trotz des konkreten Interesses der Münchner deutet derzeit vieles darauf hin, dass ein Deal nur unter bestimmten Bedingungen zustande kommen könnte. Transfer-Insider Fabrizio Romano liefert nun neue Einblicke in die Situation.

Der englische Nationalspieler gilt weiterhin als Wunschkandidat für die Offensive des Rekordmeisters. Vor allem seine Dynamik, Vielseitigkeit und Intensität passen ideal zu den Vorstellungen von Vincent Kompany.


Allerdings sieht man an der Säbener Straße aktuell offenbar keinen akuten Handlungsdruck.

Bayern sieht Gordon derzeit als zu teuer an

Wie Transfer-Insider Fabrizio Romano berichtet, verfügt der FC Bayern mit Luis Díaz, Harry Kane und Michael Olise bereits über ein starkes Offensiv-Trio. Entsprechend wollen die Verantwortlichen nur dann aktiv werden, wenn sich wirtschaftlich eine sinnvolle Gelegenheit ergibt.

„Entweder ergibt sich also eine günstige Gelegenheit, oder der Verein wird nicht zu viel ausgeben“, erklärte Romano.

Genau darin liegt aktuell das Problem. Newcastle United fordert weiterhin eine Ablösesumme im Bereich von mehr als 80 Millionen Euro – ein Betrag, den die Bayern momentan als deutlich zu hoch einstufen.

Bayern hat bereits Alternativen vorbereitet

Christoph Freund, Max Eberl
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Laut Romano haben die Münchner deshalb bereits alternative Kandidaten im Blick. Der FC Bayern möchte vermeiden, sich im Transferpoker komplett von Newcastle abhängig zu machen. Konkrete Namen nannte dieser jedoch nicht.

Besonders interessant: Intern geht man offenbar trotzdem weiterhin davon aus, dass Bewegung in die Personalie kommen wird. „Es wird allgemein erwartet, dass Gordon Newcastle in diesem Sommer verlässt“, so Romano.

Das bedeutet allerdings gleichzeitig auch, dass weitere Topklubs in den Poker einsteigen könnten. Zuletzt wurden unter anderem der FC Barcelona und mehrere Premier-League-Klubs mit dem Flügelspieler in Verbindung gebracht.

Bayern will finanziell diszipliniert bleiben

Die Aussagen von Romano passen zur aktuellen Linie der Bayern-Bosse. Zwar möchte der Rekordmeister den Kader punktuell verstärken, gleichzeitig soll jedoch deutlich kontrollierter investiert werden als in früheren Transferperioden.

Vor allem nach den internen Diskussionen um hohe Ablösesummen und Gehaltsstrukturen steht Max Eberl unter besonderer Beobachtung.

Ein Transfer von Gordon dürfte deshalb nur realistisch werden, wenn Newcastle beim Preis deutlich entgegenkommt oder die Bayern durch Verkäufe zusätzlichen finanziellen Spielraum schaffen.

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