Im Duell mit dem FC Barcelona um Anthony Gordon ist der FC Bayern leer ausgegangen. Doch die Bosse haben eine interessante Alternative auf dem Zettel.
Der FC Bayern ist im Werben um Anthony Gordon leer ausgegangen. Der englische Nationalspieler wechselt für 80 Millionen Euro zum FC Barcelona – eine Summe, die den Münchnern dem Vernehmen nach deutlich zu hoch war.
Wie zuletzt berichtet wurde, war der deutsche Rekordmeister offenbar nur bereit, rund 60 Millionen Euro für den Offensivspieler auf den Tisch zu legen. Damit zogen die Bayern im Duell mit Barça den Kürzeren.
Ganz überraschend kommt das Aus im Gordon-Poker allerdings nicht. Die Münchner verfolgen in diesem Sommer nach Sky-Informationen eine mehrgleisige Transferstrategie. Heißt: Scheitert ein Deal, sollen die Verantwortlichen an der Säbener Straße direkt Alternativen in der Hinterhand haben.
Nun ist offenbar ein erster Name durchgesickert. Wie Transferinsider Ekrem Konur auf X berichtet, hat der FC Bayern ein Auge auf Junior Kroupi vom AFC Bournemouth geworfen.
Kroupi ist kein Schnäppchen

Der 19-jährige Offensivspieler zählt zu den spannendsten jungen Angreifern in Europa. Sein Marktwert wird von Transfermarkt bereits auf 40 Millionen Euro taxiert. Die tatsächliche Ablöse dürfte im Sommer allerdings deutlich höher ausfallen.
Bournemouth hat sportlich keinerlei Grund, den französischen U21-Nationalspieler günstig abzugeben. Kroupi steht nach einer starken Saison allerdings im Fokus zahlreicher Topklubs und könnte für den Premier-League-Verein zu einem echten Top-Verkauf werden.
Für den FC Bayern wäre ein Transfer daher keineswegs einfach. Hinzu kommt die enorme Konkurrenz. Vor allem aus der Premier League sollen mehrere Schwergewichte am jungen Franzosen interessiert sein. Der FC Arsenal hat Kroupi demnach ebenso auf dem Zettel wie Manchester United und der FC Chelsea.
Doch damit nicht genug. Auch international ist der FC Bayern bei Weitem nicht allein. Laut Konur beschäftigen sich auch Real Madrid, der FC Barcelona und Paris Saint-Germain mit dem Bournemouth-Talent.
Bayern reizt die offensive Flexibilität
Was Kroupi für die Münchner besonders interessant macht, ist seine Vielseitigkeit. Der Offensivmann kann nicht nur als klassischer Stürmer auflaufen, sondern auch im offensiven Mittelfeld oder auf dem linken Flügel eingesetzt werden.
Genau dieses Profil könnte beim FC Bayern sehr gut passen. Die Münchner suchen weiterhin nach zusätzlicher Qualität für die Offensive und wollen den Kader breiter aufstellen. Kroupi könnte dabei gleich mehrere Rollen abdecken.
Zum einen wäre er eine Option als Backup für Harry Kane im Sturmzentrum. Zum anderen könnte er auch auf der linken Seite hinter Luis Díaz eingeplant werden. Damit würde der Rekordmeister mit einem Transfer gleich mehrere Baustellen adressieren.
Dass Kroupi bereits auf hohem Niveau für Torgefahr sorgen kann, hat er in der vergangenen Saison eindrucksvoll gezeigt. In 33 Premier-League-Spielen erzielte der 19-Jährige 13 Tore. Schon zuvor hatte er in Frankreich auf sich aufmerksam gemacht, als er mit 22 Treffern Torschützenkönig der Ligue 2 wurde.

