Der FC Bayern wird weiterhin mit Josko Gvardiol in Verbindung gebracht – und der Verteidiger selbst hat die Spekulationen nun erstmals kommentiert. Zwar betont der Kroate, dass er sich bei Manchester City wohlfühlt, gleichzeitig ließ er die Tür für zukünftige Entwicklungen offen.
Seit Wochen kursieren Berichte über ein mögliches Interesse des deutschen Rekordmeisters am Abwehrspieler der Skyblues. Gvardiol gilt als einer der begehrtesten Innenverteidiger Europas und würde perfekt in das Anforderungsprofil der Münchner passen.
Am Rande der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft 2026 wurde der 24-Jährige jetzt direkt auf die anhaltenden Wechselgerüchte angesprochen. „Wir haben alle die verschiedenen Gerüchte gesehen, die aus allen Richtungen kommen“, erklärte der kroatische Nationalspieler.
Einen unmittelbaren Wechselwunsch ließ der frühere Leipziger dabei nicht erkennen. Im Gegenteil: Gvardiol hob hervor, dass er sich bei Manchester City grundsätzlich sehr wohlfühle. „Ich bin im Verein glücklich, ich habe alles, was ich brauche. Vor der Verletzung habe ich jedes Spiel bestritten, fast die volle Spielzeit“, betonte der Defensivspieler.
Tatsächlich gehörte Gvardiol vor seinem Schienbeinbruch zu den absoluten Stammkräften der Citizens. Die Verletzung bremste ihn jedoch über mehrere Monate aus und sorgte dafür, dass er in der vergangenen Premier-League-Saison lediglich auf 18 Einsätze kam.
Gvardiol lässt Hintertür für Wechsel offen

Trotz seiner positiven Aussagen über Manchester City sorgte vor allem ein Satz für neue Spekulationen. „Nach der Weltmeisterschaft werden wir sehen, was als Nächstes passiert“, erklärte Gvardiol.
Damit ließ der Kroate bewusst Raum für Interpretationen. Ein klares Bekenntnis zu Manchester City klingt anders.
In den vergangenen Wochen hatten mehrere Medien berichtet, dass der FC Bayern bereits Kontakt zur Spielerseite aufgenommen habe. TEAMtalk schrieb von ersten Gesprächen über die grundsätzliche Wechselbereitschaft des Innenverteidigers. Auch Lothar Matthäus bestätigte zuletzt, dass die Münchner bereits „vorgefühlt“ haben sollen.
Bayern bleibt Außenseiter
Trotzdem erscheint ein Transfer derzeit alles andere als einfach. Manchester City möchte Gvardiol langfristig halten und arbeitet Berichten zufolge bereits an einer Vertragsverlängerung. Sein aktueller Vertrag läuft noch bis 2028.
Hinzu kommen die finanziellen Rahmenbedingungen. Medienberichten zufolge müssten die Bayern mindestens 70 Millionen Euro investieren, um den Abwehrspieler aus seinem Vertrag herauszukaufen.
Angesichts der aktuellen Sparvorgaben des Aufsichtsrats wäre ein solcher Transfer nur schwer zu realisieren. Mögliche Verkäufe von Spielern wie Minjae Kim oder Hiroki Ito könnten die Ausgangslage zwar verändern, aktuell gilt ein Deal jedoch als kompliziert.
Fest steht dennoch: Mit seinen jüngsten Aussagen hat Gvardiol die Gerüchte keineswegs beendet. Für den FC Bayern bleibt die Personalie damit weiterhin spannend.

