Manuel Neuer hat die letzten Zweifel vor dem WM-Auftakt ausgeräumt. Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft wird gegen Curaçao voraussichtlich zwischen den Pfosten stehen.
Die Diskussion um Manuel Neuers Fitness dürfte beendet sein. Nachdem der Torhüter in den vergangenen Wochen immer wieder mit Wadenproblemen zu kämpfen hatte, gibt es nun grünes Licht für seinen Einsatz beim WM-Auftakt gegen Curaçao.
Wie die BILD berichtet, absolvierte Neuer am Freitag das abschließende Training der deutschen Nationalmannschaft ohne Einschränkungen. Der 40-Jährige zog die komplette Einheit problemlos durch und beseitigte damit die letzten Fragezeichen vor dem ersten Gruppenspiel.
Für Bundestrainer Julian Nagelsmann ist dies eine wichtige Nachricht. Der Weltmeister von 2014 gilt trotz der starken Leistungen von Oliver Baumann weiterhin als klare Nummer eins im deutschen Tor. Nach den jüngsten Entwicklungen spricht jetzt alles dafür, dass Neuer am Sonntag von Beginn an auf dem Platz stehen wird.
Bereits in den vergangenen Tagen hatte sich die Rückkehr des Bayern-Kapitäns angedeutet. Nachdem er zunächst individuell trainiert hatte, absolvierte Neuer Anfang der Woche wieder das komplette Torwartprogramm. Anschließend folgte die Rückkehr ins Mannschaftstraining, wo er auch bei den Spielformen wieder regulär zwischen den Pfosten stand.
Neuer vor erstem Länderspiel seit 2024

Die positive Entwicklung kommt nicht überraschend. Schon nach dem Testspielsieg gegen die USA hatte Julian Nagelsmann erklärt, dass sich Neuer auf einem guten Weg befinde. „Ihm geht es gut, er ist auf dem Weg zur besten Fitness. Er muss sich in seinem Alter nicht eingewöhnen. Er kommt mit einer Drucksituation klar“, sagte der Bundestrainer damals.
Jetzt scheint der Routinier endgültig bereit für sein Comeback zu sein. Sollte Neuer wie erwartet gegen Curaçao starten, wäre es sein erstes Länderspiel seit dem EM-Viertelfinale gegen Spanien im Juli 2024.
Auch beim FC Bayern dürfte die Nachricht mit Erleichterung aufgenommen werden. Der Torhüter hatte in den vergangenen Monaten immer wieder kleinere körperliche Probleme, weshalb die Verantwortlichen die Entwicklung während der Weltmeisterschaft genau verfolgen.
Für die deutsche Nationalmannschaft bedeutet die Rückkehr des Kapitäns zusätzliche Stabilität und Erfahrung. Mit 124 Länderspielen gehört Neuer zu den erfahrensten Spielern im Kader und soll das Team bei der WM erneut anführen.
Nach dem erfolgreichen Abschlusstraining spricht nun jedenfalls alles dafür, dass Neuer beim Turnierstart genau dort steht, wo ihn Nagelsmann und die DFB-Elf sehen wollen: zwischen den Pfosten.

