Der FC Bayern hat mit Ismael Saibari und Nathaniel Brown bereits zwei große Transfers auf den Weg gebracht. Laut Fabrizio Romano sollen die Münchner aber weiter aktiv bleiben.
Der FC Bayern macht in diesem Transfersommer früh ernst. Mit Ismael Saibari und Nathaniel Brown stehen zwei wichtige Personalien kurz vor dem Abschluss. Zusammen würden beide Deals ein Gesamtvolumen von rund 110 Millionen Euro erreichen.
Transfer-Experte Fabrizio Romano ordnet die Aktivitäten der Münchner entsprechend deutlich ein. Der Italiener sieht die Bayern nach den jüngsten Entwicklungen zwar sehr gut aufgestellt, erwartet aber weitere Bewegung auf dem Transfermarkt: “Saibari erledigt, Brown wird bald erwartet, das wären 110 Millionen Euro für zwei Spieler. Sie machen es fantastisch, aber sie sind auf dem Transfermarkt noch nicht fertig”, sagte er.
Damit deutet Romano an, dass der FC Bayern nach den beiden großen Transfers nicht zwingend in den Verwaltungsmodus wechseln wird. Vielmehr könnten die Verantwortlichen um Max Eberl und Christoph Freund weitere Personalien vorbereiten.
Saibari soll für ein Gesamtpaket von rund 55 Millionen Euro von der PSV Eindhoven nach München wechseln. Auch bei Brown wird mit einer ähnlichen Größenordnung gerechnet. Die Bayern und Eintracht Frankfurt befinden sich bei dem Linksverteidiger auf der Zielgeraden.
Bayern arbeitet weiter an der Kaderplanung
Die Münchner haben in den vergangenen Wochen deutlich gemacht, dass sie ihren Kader frühzeitig und gezielt verstärken wollen. Vincent Kompany soll möglichst schnell Planungssicherheit erhalten und mit einem weitgehend fertigen Kader in die Vorbereitung gehen können.
Neben den prominenten Transfers von Saibari und Brown laufen auch im Hintergrund weitere Gespräche. Ein Thema bleibt dabei die feste Verpflichtung von Bara Sapoko Ndiaye. Der 18-Jährige war im Januar zunächst auf Leihbasis nach München gekommen und hat sich in den vergangenen Monaten nachhaltig empfohlen.

Wie bereits berichtet, wollen die Bayern den senegalesischen Mittelfeldspieler langfristig an den Klub binden. Dem Vernehmen nach gibt es mit der Spielerseite bereits eine Einigung über einen Vertrag bis 2031. Nun müssen die letzten Details mit seinem Stammverein geklärt werden. Ndiaye gilt intern weiterhin als Entwicklungsprojekt, hat aber bereits in seinen ersten Profieinsätzen gezeigt, warum die Verantwortlichen großes Potenzial in ihm sehen.
Klar ist: Nach Saibari und Brown dürfte der FC Bayern nicht sofort die Füße stillhalten. Romano erwartet weitere Aktivitäten, und auch die laufenden Gespräche rund um Ndiaye zeigen, dass die Münchner ihren Kader auf mehreren Ebenen umbauen wollen. Möglicherweise werden die Bayern auch nach der noch an weiteren Deals arbeiten.

