Ismael Saibari steht kurz vor seinem Wechsel zum FC Bayern. Seine Tore bejubelt er auf besondere Weise. Das steckt dahinter.
Der FC Bayern wird Ismael Saibari in Kürze als Neuzugang präsentieren. Der Offensivspieler der PSV Eindhoven hat den Medizincheck offenbar bereits absolviert, die offizielle Verkündung gilt nur noch als Formsache.
Sportlich sorgte der 25-Jährige zuletzt bei der Weltmeisterschaft für Schlagzeilen. Vor allem sein Traumtor beim 1:1 Marokkos gegen Brasilien machte weltweit auf ihn aufmerksam. Dabei fiel vielen Fans auch sein ungewöhnlicher Torjubel auf.
Nach Treffern deutet Saibari regelmäßig an, sich die Haare zu waschen. Was auf den ersten Blick wie eine spontane Geste wirkt, hat jedoch einen sehr persönlichen Hintergrund.
Wie die Sport BILD berichtet, widmet der künftige Bayern-Profi diesen Jubel seinem Cousin, der in Tanger lebt. Die Geste erinnert an gemeinsame Erlebnisse aus ihrer Jugend in Marokko.
Saibari gilt als äußerst familienverbundener Mensch und pflegt bis heute einen engen Kontakt zu seinen Verwandten.
Erinnerung an gemeinsame Urlaube in Marokko
Der Ursprung des Jubels reicht viele Jahre zurück. Während gemeinsamer Urlaube verbrachten Saibari und sein Cousin viel Zeit an den Stränden Marokkos.
Bevor es nach einem langen Tag am Meer wieder nach Hause ging, gehörte eine feste Routine dazu: Die beiden duschten sich regelmäßig am Strand ab, um den Sand aus den Haaren zu bekommen.
Genau an diese Momente erinnert Saibari heute mit seinem Torjubel.

Nach wochenlangen Verhandlungen hatte sich der FC Bayern mit der PSV Eindhoven auf einen Transfer verständigt. Die Ablöse soll bei rund 55 Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen liegen. Saibari erhält dem Vernehmen nach einen Vertrag bis 2031.
Bayern-Trainer Vincent Kompany spielte bei dem Deal eine entscheidende Rolle. Der Belgier führte über Monate hinweg persönliche Gespräche mit dem marokkanischen Nationalspieler und überzeugte ihn früh von einem Wechsel nach München.
Schon bald dürfte Saibari somit offiziell das Trikot des FC Bayern tragen. Seine besondere Jubelgeste könnten die Bayern-Fans dann künftig regelmäßig in der Allianz Arena zu sehen bekommen.

