Hitze-Training: Ist Gnabry zum Saisonstart der Bayern wieder fit?

Sebastian Mittag
Foto: FC Bayern

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Serge Gnabry meldet sich auf dem Trainingsplatz zurück. Der 30-Jährige steht nach seiner langen Verletzungspause wieder mit dem Ball am Fuß – und nährt die Hoffnung auf ein Comeback zum Saisonstart Ende August.

An der Säbener Straße gibt es endlich wieder positive Nachrichten von Gnabry. Seit Anfang dieser Woche absolviert der Nationalspieler erste Einheiten mit Ball. Wie BILD berichtet, standen am Dienstag unter Anleitung von Reha-Trainer Simon Martinello neben Laufrunden und Mobilisationsübungen auch Ballübungen auf dem Programm.


Der Grund der wochenlangen Zwangspause reicht zurück bis Mitte April: Einen Tag vor dem Bundesliga-Spiel gegen den VfB Stuttgart (4:2) zog sich Gnabry im Abschlusstraining einen Ausriss der Adduktoren am rechten Oberschenkel zu. Die bittere Folge: Der Traum von der WM in den USA, Kanada und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli) platzte. Statt Deutschland als variabler Angreifer zu helfen, war für ihn nur Reha angesagt.

Hitze bestimmt das Reha-Programm

Am Mittwoch- und Donnerstagvormittag war Gnabry auf den Plätzen allerdings nicht zu sehen. Eine Rolle dürfte dabei die anhaltende Hitze spielen. Bei Temperaturen weit über 30 Grad müssen die Verantwortlichen darauf achten, dass der Offensivspieler bei und zwischen seinen Einheiten genügend Regenerationspausen einlegt.

Mit der Rückkehr aufs Feld steigen die Chancen, dass Gnabry pünktlich zum Saisonstart wieder voll belastbar ist. Einen festen Zeitplan fürs Comeback gibt es bislang aber nicht – der Weg zurück bleibt zeitlich offen.

Reha mitten auf der Großbaustelle

Ungewöhnlich sind dabei vor allem die Umstände. Das Gelände an der Säbener Straße ist zum großen Teil eine Baustelle, überall stehen Baufahrzeuge und liegen Schutthaufen. Anfang Juni wurde unter anderem der Fitness-Parcours mit dem berühmten Ancelotti-Hügel plattgemacht – eine Rampe mit schiefer Ebene und Treppe, die einst Carlo Ancelotti und sein Fitness-Chef Giovanni Mauri für Sprint-Übungen bauen ließen.

Serge Gnabry
Foto: FC Bayern

Die Anlage war Teil eines Parcours mit Sandgrube, Kiesel- und Rindenmulch-Bahn, Balance-Balken, Tartan-Feld und Beachvolleyball-Platz. Rund eine Million Euro kostete das Ganze damals. An gleicher Stelle entsteht nun ein neuer Trainingsplatz mit hohem Sichtschutz, weil auf einem der bestehenden Plätze der geplante Anbau des Leistungszentrums errichtet werden soll. Zwischen diesen Baustellen dürfte Gnabry auch in den kommenden Tagen für sein Reha-Training zu sehen sein.

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