Mit Ismael Saibari und Nathaniel Brown hat der FC Bayern seine beiden Wunschtransfers frühzeitig eingetütet. Doch wie geht es auf dem Transfermarkt weiter? Ein Insider gibt nun Einblicke in die aktuelle Planung der Münchner.
Der FC Bayern hat auf dem Transfermarkt früh Nägel mit Köpfen gemacht. Mit Ismael Saibari für die Offensive und Nathaniel Brown für die Defensive haben die Münchner ihre beiden Top-Ziele verpflichtet und dafür insgesamt rund 100 Millionen Euro investiert.
Damit stellt sich jetzt die Frage, ob Sportvorstand Max Eberl in den kommenden Wochen noch weitere Verstärkungen präsentieren wird.
Aktuell keine weiteren Neuzugänge geplant
Nach Informationen von Bayern-Insider und tz-Reporter Philipp Kessler ist die aktuelle Transferplanung zunächst abgeschlossen. „Die Idee war, etwa 50 Millionen Euro für einen Offensivspieler und 50 Millionen Euro für einen Verteidiger auszugeben, was mit Saibari und Brown auch umgesetzt wurde. Derzeit plant der FC Bayern also keine Neuverpflichtungen“, betont Kessler.
Demnach sehen die Verantwortlichen den Kader aktuell gut aufgestellt. Mit den beiden Neuzugängen wurden genau jene Positionen verstärkt, auf denen der größte Handlungsbedarf bestand.
Verkäufe könnten neue Möglichkeiten schaffen

Ganz ausgeschlossen sind weitere Transfers allerdings nicht. Laut Kessler hängt das weitere Vorgehen maßgeblich von der Entwicklung auf der Abgangsseite ab. Der FC Bayern möchte zunächst Spieler verkaufen und dadurch sowohl Gehaltsbudget als auch finanzielle Mittel freisetzen. „Aber wenn sich eine interessante Gelegenheit auf dem Transfermarkt ergibt oder ein wichtiger Star den Verein verlässt, wird man natürlich handeln“, so der Insider.
Damit bleibt die Tür für weitere Verpflichtungen offen. Voraussetzung wäre jedoch entweder ein attraktives Marktangebot oder ein unerwarteter Abgang eines Leistungsträgers.
Für den Moment konzentrieren sich Max Eberl und Christoph Freund vor allem darauf, den Kader zu verschlanken. Erst danach dürfte sich zeigen, ob der FC Bayern im weiteren Verlauf der Transferperiode noch einmal auf dem Markt aktiv wird.

