Unerwarteter Geldregen! Ex-Spieler beschert dem FC Bayern Millionen

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Tanguy Nianzou spielte beim FC Bayern sportlich nie eine große Rolle. Nun könnte der Franzose dem Rekordmeister jedoch Jahre nach seinem Abschied noch einmal mehrere Millionen Euro einbringen.

Im Sommer 2020 wechselte Tanguy Nianzou ablösefrei aus der Nachwuchsabteilung von Paris Saint-Germain zum FC Bayern. Der Innenverteidiger galt damals als eines der größten Defensivtalente Europas und sollte langfristig den Sprung in die erste Mannschaft schaffen.


Dazu kam es allerdings nie. Nach lediglich zwei Spielzeiten und 28 Pflichtspieleinsätzen entschied sich der Rekordmeister im Sommer 2022 für einen Verkauf an den FC Sevilla. Die Andalusier überwiesen rund 16 Millionen Euro nach München – ein Geschäft, das angesichts eines damaligen Marktwerts von rund neun Millionen Euro vielerorts als Transfercoup bewertet wurde.

Wechsel nach Lille steht bevor

Knapp vier Jahre später könnte Nianzou erneut den Verein wechseln. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge steht der 24-Jährige kurz vor einer Rückkehr nach Frankreich, wo ihn der OSC Lille verpflichten möchte.

Der Transfer befindet sich demnach auf der Zielgeraden.

Bayern profitiert finanziell

Tanguy Nianzou
Foto: IMAGO

Aus Sicht des FC Bayern ist der bevorstehende Wechsel besonders interessant. Nach Informationen der BILD, werden durch den Verkauf zunächst Bonuszahlungen in Höhe von vier Millionen Euro fällig, die im ursprünglichen Transfervertrag zwischen Bayern und Sevilla vereinbart worden waren.

Darüber hinaus soll sich der Rekordmeister eine Weiterverkaufsbeteiligung von 22,5 Prozent gesichert haben. Da die Ablöse für den Wechsel nach Lille Medienberichten zufolge zwischen drei und sechs Millionen Euro liegen soll, könnten die Münchner zusätzlich profitieren.

Im Idealfall würde der FC Bayern durch Bonuszahlungen und die Beteiligung am Weiterverkauf insgesamt bis zu 5,3 Millionen Euro einnehmen – für einen Spieler, der den Verein bereits vor vier Jahren verlassen hat.

Für die Münchner wäre das ein unerwarteter Geldsegen, der zeigt, wie wertvoll klug ausgehandelte Bonus- und Beteiligungsklauseln auch Jahre nach einem Transfer noch sein können.

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