Der FC Bayern wartet derzeit auf das Comeback von Jamal Musiala. Der Offensivspieler brach in der Vorbereitung zweimal zusammen und will nun zeitnah wieder auf das Spielfeld zurückkehren. Trainieren kann er momentan vollumfänglich.
Trotzdem war er noch kein Kandidat für den Kader im Spiel in Osnabrück. Vincent Kompany teilte rund um das Spiel mit, dass er am Wochenende gegen Schalke 04 wieder mit dabei sein könnte, wenn alles passt. Oder eben nächste Woche, wenn Bayern am Donnerstag in der Champions League gegen Bodö/Glimt spielt.
Im Vorfeld des Spiels gegen den Zweitligisten sprach Sportvorstand Max Eberl über die aktuelle Situation von Musiala.
Eberl: Musiala-Comeback offen
„Die Mannschaft kennt die Situation mit Jamal schon lange. Wir kennen das, das ist für die Mannschaft keine Belastung. Bei ihm ist es jetzt so, nach den beiden Vorfällen wollten wir eine gewisse Zeit haben, die Anfallsarmut zu haben. Wenn die da ist, dann kann er sofort auch wieder auf dem Platz stehen. Wenn Jamal sein „Go“ gibt und die Ärzte auch, dann wird Jamal auch sehr bald wieder auf dem Platz stehen“, erklärte Eberl.

Angesprochen darauf, dass auch der neue Bundestrainer schon mit dem Spieler gesprochen hat, sagte Eberl: „Jürgen hat mit vielen Spielern gesprochen, eben auch mit Jamal. Und wenn er spielen kann, dann wird er für den deutschen Fußball eine große Rolle spielen. Wir drücken ihm die Daumen. Der Fußball ist das, was ihm immer wieder Freude gemacht, deswegen hoffen wir, dass er so schnell wie möglich auf dem Platz stehen kann.“
Heißt also: Eine Garantie für das Wochenende und das Spiel auf Schalke gibt es nicht. Man muss einfach weiterhin abwarten, wie sich die Dinge entwickeln und wie die angepasste Medikation beim Spieler wirkt. Die Tatsache, dass Musiala die Trainingseinheiten ohne Einschränkungen absolvieren konnte, ist ein erster positiver Aspekt.

