Die UEFA hat den Referee für das Viertelfinal-Rückspiel zwischen dem FC Bayern und Real Madrid festgelegt – und die Bilanz sorgt für gemischte Gefühle.
Vor dem entscheidenden Duell mit Real Madrid gibt es beim FC Bayern eine weitere wichtige Personalie: Der Schiedsrichter für das Rückspiel steht fest. Der Slowene Slavko Vincic wird die Partie in der Allianz Arena leiten.
Für die Münchner ist das kein völlig neues Szenario – und auch keines, das ausschließlich positive Erinnerungen weckt.
Bereits zum dritten Mal wird der 46-Jährige ein Viertelfinal-Rückspiel des FC Bayern pfeifen. In den beiden vorherigen Fällen schieden die Münchner jeweils aus der Champions League aus.
In der Saison 2021/22 leitete Vincic das 1:1 gegen den FC Villarreal – ein Ergebnis, das das Aus bedeutete. Noch präsenter sind die Erinnerungen an das vergangene Jahr, als der Schiedsrichter das 2:2 gegen Inter Mailand pfiff. Auch damals war im Viertelfinale Endstation.
Durchwachsene Gesamtbilanz für Bayern
Insgesamt fällt die Bilanz des FC Bayern unter Vincic gemischt aus. In fünf Spielen gab es zwei Siege, zwei Unentschieden und eine Niederlage. Letztere setzte es beim deutlichen 1:4 gegen den FC Barcelona in der Gruppenphase 2024.
Auffällig ist zudem sein Stil: Vincic gilt als Schiedsrichter, der vergleichsweise schnell Gelbe Karten verteilt. In den bisherigen Bayern-Spielen unter seiner Leitung zeigte er acht Verwarnungen, verzichtete jedoch sowohl auf Platzverweise als auch auf Elfmeterentscheidungen.

Während die Bayern mit gemischten Erinnerungen auf Vincic blicken, fällt die Statistik bei Real Madrid deutlich positiver aus. Die Königlichen konnten drei ihrer vier Spiele unter seiner Leitung gewinnen – darunter auch das Champions-League-Finale 2024 gegen Borussia Dortmund (2:0).
Für den FC Bayern bleibt damit zu hoffen, dass sich die bisherige Viertelfinal-Serie unter Vincic nicht fortsetzt – und die Münchner diesmal den nächsten Schritt Richtung Halbfinale machen.

