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Medien: Flick-Verlängerung wird kein Selbstläufer

Hansi Flick
Foto: GUENTER SCHIFFMANN/AFP via Getty Images

Die Trainerfrage ist beim FC Bayern in den vergangenen Tagen und Wochen wieder in den Fokus gerückt. Dabei geht es weniger um die Frage wer in der kommenden Saison Cheftrainer in München wird, sondern viel mehr wann Hansi Flick einen neuen Vertrag unterschreiben wird. Laut dem „kicker“ ist die Vertragsverlängerung mit Flick jedoch kein Selbstläufer. Sollten die Bayern-Bosse weiterhin zögern, könnte der 55-jährige am Ende selbst die Reißleine ziehen.

Im Interview mit der „Sport BILD“ hatte sich Hansi Flick diese Woche ausführlich über seine (potenzielle) Zukunft beim FC Bayern geäußert. Auch wenn der 55-jährige dabei viel im Konjunktiv sprach, konnte man den zwischen den Zeilen klare „Forderungen“ heraushören. Flick wünscht sich neben einem Veto-Recht bei künftigen Transfers, auch Miroslav Klose als neuern Co-Trainer. Zudem deutete Flick erneut an, dass er ein großer Fan von Timo Werner und Kai Havertz ist und gab damit Hasan Salihamidzic (zum wiederholten Male) einen Wink durch den Zaunpfahl.

Während Fans und Medien fest damit rechnen, dass Flick auch in der kommenden Saison Trainer beim deutschen Rekordmeister bleibt, berichtet der „kicker“, dass die Vertragsverlängerung kein Selbstläufer für die Bayern wird. Vor allem wenn diese weiterhin auf Zeit spielen.

Wie lang lässt sich Flick noch hinhalten?

Auch wenn Flick gegenüber der „Sport BILD“ verriet, dass er sich von den Anfragen aus dem Ausland geschmeichelt fühlt, betonte dieser auch, dass der FC Bayern sein erster Ansprechpartner ist. Die Frage ist nur, wie lange noch? Der gebürtige Heidelberger ist bekannt dafür konsequent zu Handeln. Den DFB verließ er Anfang 2017 freiwillig, obwohl er noch einen laufenden Vertrag bis 2019 hatte. Auch in Hoffenheim machte Flick 2018 nach nur acht Monaten als Geschäftsführer Schluss – trotz eines Fünfjahresvertrags.

Es scheint fast so, als sei Flick kein Mann der gerne Kompromisse eingeht. Sollten die Bayern-Bosse an einer Fortsetzung der Zusammenarbeit interessiert sein, werden sich Oliver Kahn & Co. zwangsläufig mit den Vorstellungen ihres Erfolgstrainers auseinandersetzen müssen um im Idealfall Lösungen zu finden.