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Medien: Havertz-Transfer im Sommer droht zu platzen

Kai Havertz
Foto: Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images

Platzt der Wechsel von Kai Havertz zum FC Bayern? Laut Spielerberater Jörg Neblung könnte Bayer Leverkusen sein Veto einlegen und den 20-jährigen Youngster kommenden Sommer nicht ziehen lassen. Grund dafür ist die drohende Transfer-Krise.

Aktuellen Medienberichten zufolge befindet sich der FC Bayern derzeit in ersten Gesprächen mit Kai Havertz und Bayer Leverkusen über einen möglichen Wechsel kommenden Sommer. Offen ist derzeit jedoch ob der 20-jährige die Werkself am Ende der Saison überhaupt verlassen wird.

Laut Spielberater Jörg Neblung steht der Transfer auf der Kippe, was vor allem daran liegt, dass Leverkusen in der bevorstehenden Sommer-Transferperiode aller Voraussicht nach nicht die erhoffte Ablösesumme bei einem Verkauf erzielen kann.

„Bayer verkauft Havertz nur, wenn das Angebot stimmt“

Die Corona-Krise hat die Fussball Bundesliga nach wie vor fest im Griff und wird auch großen Einfluss auf die bevorstehenden Sommer-Transferphase nehmen. Aufgrund von finanziellen Einbußen sind die Zeiten von Mega-Deals, Experten zufolge, vorbei. Davon betroffen ist scheinbar auch FCB-Wunschkandidat Kai Havertz.

Spielerberater Jörg Neblung glaubt, dass deutsche Nationalspieler kommenden Sommer aufgrund der Corona-Krise Leverkusen nicht vorzeitig verlassen wird. Im Gespräch mit der „WAZ“ äußerte sich dieser wie folgt dazu: „Wenn Bayer Leverkusen für einen Kai Havertz keine 100 Millionen Euro mehr bekommt, wird der Verein überlegen, ob sie ihn nicht doch vorerst halten“. Demnach werden die Verantwortlichen der Werkself lieber auf einen Transfer im Sommer verzichten, als Havertz unter Wert zu verkaufen.

Zudem befindet sich Bayer in einer durchaus komfortablen Situation: „Bei Spielern, die noch langfristig unter Vertrag stehen, dürfte es zu einem Umdenken kommen“. Havertz ist vertraglich noch bis 2022 an die Rheinländer gebunden und hat keine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag. Ein Wechsel kommenden Sommer ist somit nur möglich, wenn Leverkusen diesen zustimmt.

Aber nicht nur in Leverkusen macht man sich Gedanken wie es mit Havertz weitergeht. Laut der „Sport BILD“ sind auch die Münchner nicht gewillt in der aktuellen Lage einen 100 Mio. Euro-Transfer zu realisieren.