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Die Stimmen zum Titelerfolg im DFL Supercup: „Haben uns das Leben selbst schwer gemacht“

Hansi Flick
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Der FC Bayern hat seinen zweiten Titel in der neuen Saison und fünften im Jahr 2020 eingefahren. Der 3:2-Erfolg gegen Borussia Dortmund im DFL Supercup war jedoch eine schwere Geburt. Spieler und Verantwortliche beim FCB zeigten sich nach dem Spiel nicht wirklich zufrieden.

Mit einem 3:2-Arbeitssieg gegen Borussia Dortmund hat der FC Bayern sich nach dem internationalen Supercup auch den nationalen Supercup gesichert.

Bayern-Trainer Hansi Flick zeigte sich nach dem Spiel erleichtert über den Titelgewinn, war mit der Leistung seiner Mannschaft jedoch nicht komplett zufrieden: „Wir haben es uns nach der 2:0-Führung selbst etwas scher gemacht, aber es zählt nur der Sieg – und der war für uns. Daher Kompliment an die Spieler“.

Auch Manuel Neuer betonte nach dem Spiel, dass die Bayern selbst den BVB nach der komfortablen Führung wieder ins Spiel gebracht haben: „Wir wussten ja, dass wir gegen eine starke Mannschaft spielen. Wir haben heute zwei Gegentore bekommen, aber muss auch sagen, dass das unsere Schuld war. Wir haben Dortmund wieder ins Spiel gebracht. Zum Glück hat das Jo am Ende super gemacht“.

Joshua Kimmich
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Für Matchwinner Joshua Kimmich war es wichtig, dass die Bayern trotz einer schlechten Leistung am Ende die richtige Siegermentalität gezeigt haben: „Am Ende haben wir die Trophäe und das fühlt sich gut an. Wir haben um diesen Pokal gekämpft, auch wenn es nicht unser bestes Spiel war. Man konnte sehen, dass wir die Mentalität haben zu gewinnen, auch wenn wir nicht so gut spielen“.

Brandt und Haaland ärgern sich über die Niederlage

BVB-Profi Julian Brandt haderte nach dem Spiel mit der Niederlage: „Wir haben in der ersten Halbzeit zwei ärgerliche Gegentore bekommen. Sie hatten nicht mehr viele Chancen, doch bei dem einen Tor siehst du ihre Qualität“.

Auch Torschütze Erling Haaland war sichtlich enttäuscht, auch wenn es „nur“ der Supercup war: „Die Niederlage schmerzt sehr. Wir hätten das Spiel gewinnen können, gerade fühlt es sich einfach nur beschissen an, weil wir so nah dran waren“. Der Norweger zeigte sich zudem selbstkritisch: „Ich hätte noch ein Tor mehr schießen sollen, dann hätten wir gewonnen“.

Trainer Lucien Favre hingegen zeigte sich trotz der Pleite nicht unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir hatten die Möglichkeit, das Spiel zu gewinnen. Ich bin zufrieden mit unserem Spiel, es gibt ein paar Sachen zu verbessern, aber insgesamt haben wir es gut gemacht – viel besser als in Augsburg. Leider haben wir unsere Torchancen nicht genutzt. Ich bin nicht top, top zufrieden, aber zufrieden“.