Bundesliga

Die Geisterliga feiert ihr Comeback: Die halbe Bundesliga muss erneut vor leeren Rängen spielen

Allianz Arena
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Der FC Bayern wird bis Ende Oktober seine Heimspiele vor leeren Rängen austragen müssen, dies hat die Stadt München am Freitag beschlossen und verkündet. Die Bayern sind jedoch nicht der einzige Bundesligist, der von den steigenden Corona-Fallzahlen heimgesucht wird, die halbe Liga wird in den kommenden Wochen aller Voraussicht nach wieder ohne Fans auskommen müssen.

Trotz einer einheitlichen Reglung und bundesweiten Vorgaben, ist die Fan-Rückkehr in der Bundesliga mittlerweile zu einem Flickenteppich geworden. Während Borussia Dortmund seine beiden Heimspiele bisher vor mehr als 10.000 Zuschauern absolviert hat, haben die Bayern in der neuen Saison bis dato noch kein Heimspiel mit Fans bestritten. Mit Blick auf die jüngsten politischen Entscheidungen der Stadt München, wird sich dies in absehbarer Zeit auch nicht ändern. Der FCB ist jedoch nicht der einzige Bundesligist, der sich wieder auf Geisterspiele einstellen muss.

Geisterspiele halten in der Bundesliga wieder Einzug

Wie die „BILD Zeitung“ berichtet, wird in neun deutschen „Bundesliga-Städten“ derzeit der kritische Inzidenz-Wert von 35 infizierten Personen auf 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage überschritten. In all diesen Städten sind Fans im Stadion damit nicht (mehr) zugelassen.

Neben München sind auch Frankfurt, Bremen, Stuttgart, Berlin (Hertha), Leverkusen, Köln, Mainz und Gelsenkirchen betroffen. Mit einem Wert von 66,4 ist der Stadtstaat Bremen sogar offiziell ein Risikogebiet, in dem verschärfte Corona-Auflagen herrschen.

Kurios ist zudem, dass Hertha seine Heimspiele (stand heute) ohne Fans austragen muss, in Köpenick bei Heimspielen der Eisernen hingegen Zuschauer zugelassen sind. Dies liegt daran, dass für Union und Hertha unterschiedliche Bezirksämter zuständig sind und damit auch zwei Inzidenz-Werte gelten.