„Völlig neben sich“: Abrechnung mit Bayern-Star nach Ecuador-Pleite

Sebastian Mittag
Foto: IMAGO

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Aleksandar Pavlovic erwischte beim 1:2 gegen Ecuador einen gebrauchten Abend. TV-Experte Marcel Reif fand nach der ersten deutschen WM-Niederlage ungewöhnlich deutliche Worte über den Bayern-Profi.

Nach der 1:2-Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen Ecuador steht Aleksandar Pavlovic im Mittelpunkt der Kritik. Der Mittelfeldspieler des FC Bayern blieb weit hinter seinen Möglichkeiten zurück und wurde bereits zur Halbzeit ausgewechselt.


Besonders deutlich fiel das Urteil von Kommentatoren-Legende Marcel Reif aus. Im WM-Studio der BILD rechnete der langjährige TV-Experte mit dem 22-Jährigen ab und zeigte sich vor allem von dessen Leistung im Ballbesitz überrascht.

Dabei erinnerte Reif zunächst daran, welche Qualitäten Pavlovic normalerweise auszeichnen: „Pavlovic: Eine Passmaschine, der verlässlichste von allen.“

Genau deshalb habe ihn der Auftritt gegen Ecuador umso mehr überrascht: „Steht völlig neben sich! Spielt Bälle zum Gegner, er wirkt überspielt müde.“

Ist Pavlovic überspielt?

Für Reif kommt der Leistungseinbruch allerdings nicht völlig aus dem Nichts. Die lange Saison beim FC Bayern und die hohe Belastung könnten aus seiner Sicht eine entscheidende Rolle spielen: „Die Saison war lang, das verstehe ich. Er ist noch ein junger Bayern-Spieler. Es ist für ihn das erste großes Ding.“

Trotzdem fiel sein Fazit schonungslos aus: „Jedenfalls hilft er im Moment überhaupt nicht weiter. Aber null weiter!“

Aleksandar Pavlovic
Foto: IMAGO

Pavlovic gehörte vor der Weltmeisterschaft zu den großen Hoffnungsträgern im deutschen Mittelfeld und stand bislang in allen drei Gruppenspielen in der Startelf. Gegen Ecuador konnte er dem Spiel jedoch kaum seinen Stempel aufdrücken und musste bereits nach 45 Minuten weichen.

Bundestrainer Julian Nagelsmann wird die Leistung seines Mittelfeldspielers nun genau analysieren müssen. Schließlich beginnt für die DFB-Elf mit dem Achtelfinale die entscheidende Phase des Turniers.

Gerade auf der Sechserposition könnte die Diskussion nach Pavlovics schwachem Auftritt nun noch einmal an Fahrt aufnehmen.

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