Trotz drohender Hammer-Gegner: Bayern-Boss Dreesen optimistisch

Sebastian Mittag
Foto: IMAGO

FC Bayern erwischt in der Champions League die schwierigere Turnierhälfte – CEO Jan-Christian Dreesen sieht darin dennoch eine Chance.


Der Weg des FC Bayern ins Finale der Champions League in Budapest könnte kaum anspruchsvoller sein. Nach der Auslosung steht fest: Die Münchner befinden sich in der nominell stärkeren Hälfte des Turnierbaums. Bereits im Achtelfinale wartet mit Atalanta Bergamo ein unangenehmer Gegner, danach könnten mit Real Madrid oder Manchester City echte Schwergewichte folgen.

Jan-Christian Dreesen macht kein Hehl daraus, dass die Ausgangslage anspruchsvoll ist. „Niemand würde mir glauben, wenn ich sagen würde, dass wir froh sind, in die linke Hälfte gekommen zu sein. Es ist offensichtlich, dass die rechte Hälfte einfacher ist“, sagte er der BILD.

Gleichzeitig will der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern die Situation nicht negativ bewerten: „Aber andererseits ist es vielleicht gar nicht so schlecht, gegen die größten Teams anzutreten und harte Spiele zu bestreiten.“ Für Dreesen gehört genau das zur DNA des Klubs. Der Anspruch des FC Bayern ist es, sich mit den Besten Europas zu messen – gerade in der K.-o.-Phase der Königsklasse.

Fokus liegt zunächst auf Atalanta

Vincent Kompany
Foto: IMAGO

Bevor mögliche Duelle mit Real oder City konkret werden, richtet Dreesen den Blick klar auf das Achtelfinale. „Jetzt müssen wir uns erst einmal auf Atalanta konzentrieren. Gegen Dortmund haben wir gesehen, dass wir Atalanta ernst nehmen müssen.“ Der italienische Klub habe seine internationale Qualität bereits unter Beweis gestellt: „Sie haben bereits die Europa League gegen Leverkusen gewonnen, sind also keine Unbekannten.“

Erst danach werde man weiterdenken. „Der Fokus liegt auf Atalanta, dann sehen wir weiter.“ Damit sendet Dreesen ein klares Signal: Trotz schwieriger Auslosung soll kein Gegner unterschätzt werden.

Sollte der FC Bayern die Hürde Bergamo nehmen, könnte es im Viertelfinale zum Mega-Duell mit Real Madrid oder Manchester City kommen. Auch im Halbfinale wären mit Liverpool, Chelsea, Paris Saint-Germain oder Galatasaray hochkarätige Gegner möglich. Das Finale steigt am 30. Mai 2026 in der Puskás Aréna in Budapest.

Für den FC Bayern ist klar: Der Weg ist steinig – aber genau solche Herausforderungen gehören zum Selbstverständnis des Klubs. Trotz möglicher Hammer-Gegner bleibt die Zielsetzung unverändert: der Einzug ins Endspiel.

Teile diesen Artikel