„Nicht von dieser Welt“: Bayern-Boss Eberl reagiert auf Saudi-Gerüchte

Vjekoslav Keskic
Foto: IMAGO

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Max Eberl hat die zuletzt aufgekommenen Gerüchte um einen möglichen Wechsel nach Saudi-Arabien mit deutlichen Worten zurückgewiesen. Der Sportvorstand des FC Bayern machte klar, dass an den Spekulationen nichts dran sei.

Zuletzt hatte die saudische Zeitung Arriyadiyah berichtet, dass sich Al-Ittihad intensiv mit einer Verpflichtung des 52-Jährigen beschäftige. Demnach soll der Klub aus der Saudi Pro League sogar bereits erste Gespräche mit Eberl geführt haben.


Auf der Abschluss-PK vor dem Bundesliga-Finale gegen den 1. FC Köln reagierte der Bayern-Boss nun erstmals öffentlich auf die Meldungen. „Ich habe überlegt, ob ich im Spaß antworte, aber dann weiß ich nicht, ob jeder das als Spaß versteht“, sagte Eberl zunächst mit einem Grinsen.

Dann wurde der Sportvorstand deutlich: „Ich wollte eigentlich sagen: Ja, ich war in Saudi-Arabien … mit der deutschen U18-Nationalmannschaft. Das ist meine Erfahrung, die ich in Saudi-Arabien gemacht habe. Alles andere ist nicht von dieser Welt.“

Eberl reagiert gelassen auf Spekulationen

Max Eberl
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Der Bayern-Funktionär nahm die Diskussion insgesamt sichtbar gelassen zur Kenntnis. „Es wird ja viel über mich geschrieben, jetzt geht es eben mal in diese Richtung“, erklärte Eberl weiter – um anschließend noch einmal klarzustellen: „Aber: Nein.“

Damit beendete der 52-Jährige die Spekulationen um einen möglichen Abschied vom Rekordmeister vorerst sehr eindeutig.

Trotz des Dementis bleibt Eberls Zukunft beim FC Bayern weiterhin ein viel diskutiertes Thema. Sein Vertrag läuft noch bis 2027, intern steht der Sportvorstand allerdings weiterhin unter Beobachtung des Aufsichtsrats.

Vor allem bei Vertragsverhandlungen und der Kaderplanung hatte es in den vergangenen Monaten immer wieder kritische Stimmen gegeben.

Gleichzeitig genießt Eberl weiterhin Rückendeckung für zentrale Entscheidungen – unter anderem für die Verpflichtung von Vincent Kompany und Michael Olise.

Im Sommer dürfte der Sportvorstand nun vor allem daran gemessen werden, wie erfolgreich er die geplanten Transfers und Verkäufe umsetzt. Ein Wechsel nach Saudi-Arabien scheint dabei aktuell jedoch keinerlei Rolle zu spielen.

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