Thomas Müller ist erst seit wenigen Monaten weg – doch beim FC Bayern hinterlässt die Klub-Legende weiterhin spürbare Lücken. Besonders Jamal Musiala vermisst seinen langjährigen Teamkollegen offenbar sehr.
Im Gespräch mit Sky sprach der 22-Jährige offen über die gemeinsame Zeit mit Müller und machte deutlich, welchen Einfluss der Weltmeister von 2014 auf ihn hatte. „Seine Stimmung, alles“, erklärte Musiala auf die Frage, was ihm nach Müllers Abschied am meisten fehle.
Besonders in schwierigen Phasen habe der Offensivspieler vom Austausch mit dem ehemaligen Bayern-Routinier profitiert: „Ich würde auch gerne nach so einer Phase mit ihm reden.“
Müller war wichtiger Ansprechpartner für Musiala

Während ihrer gemeinsamen Jahre in München entwickelte sich Müller für Musiala offenbar zu einer Art Mentor. „Er hat mir viel geholfen, viel Tipps gegeben über die Zeit“, verriet der Nationalspieler.
Doch nicht nur sportlich hinterlässt Müller laut Musiala eine Lücke. Vor allem dessen Persönlichkeit fehlt innerhalb der Mannschaft spürbar. „Einfach seine Aura, seine Stimmung ist schon was, was man vermisst“, sagte Musiala.
Fünf gemeinsame Jahre beim FC Bayern
Musiala und Müller standen insgesamt fünf Jahre gemeinsam beim FC Bayern auf dem Platz.
In dieser Zeit entwickelte sich Musiala vom Top-Talent zum internationalen Star – auch mit Unterstützung des Rekordspielers der Münchner. „Ich bin glücklich, dass ich so viele Jahre mit ihm spielen konnte“, betonte Musiala.
Müller hatte den Rekordmeister im Sommer 2025 nach insgesamt 25 Jahren verlassen, nachdem sich die Bayern gegen eine Vertragsverlängerung entschieden hatten. Anschließend wechselte der Offensivspieler in die MLS zu den Vancouver Whitecaps.
Gerade für junge Spieler wie Musiala scheint Müllers Abschied sportlich und menschlich bis heute nachzuwirken.

