Der Transferpoker um Anthony Gordon und den FC Bayern wird immer heißer. Nun verdichten sich die Anzeichen, dass Newcastle United bereits auf einen möglichen Abschied des englischen Nationalspielers reagiert.
Wenn die Magpies am Sonntagabend in der Premier League auf West Ham United treffen, wird Gordon aller Voraussicht nach erneut nur auf der Bank sitzen. Es wäre bereits das dritte Ligaspiel in Folge ohne Startelfeinsatz für den 25-Jährigen.
Newcastle-Coach Eddie Howe machte auf der Pressekonferenz vor der Partie keinen Hehl daraus, dass dabei nicht nur Gordons kleinere Hüftprobleme eine Rolle spielen. Auf die Frage, ob bei der Personalentscheidung auch bereits die Zukunftsgedanken rund um den Spieler hineinspielen würden, antwortete Howe offen: „Wenn man diese Phase der Saison erreicht hat, richtet sich unser Blick natürlich auch schon teilweise auf das nächste Jahr. Anthony ist gerade erst nach einer Verletzung zurückgekehrt, ich finde, die Mannschaft hat in seiner Abwesenheit gut gespielt, und mit Blick auf die Zukunft, ja“
Bayern und Gordon offenbar weit fortgeschritten

Die Aussagen des Newcastle-Trainers dürften die Spekulationen um einen Wechsel zum FC Bayern weiter anheizen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll sich Gordon bereits grundsätzlich mit den Münchnern über eine Zusammenarbeit ab der kommenden Saison einig sein.
Demnach laufen aktuell vor allem die Ablöseverhandlungen zwischen beiden Vereinen.
Bayern und Newcastle liegen noch weit auseinander
Ein Durchbruch ist bislang allerdings nicht in Sicht. Wie zuletzt berichtet wurde, soll der FC Bayern zunächst mit einem Angebot über rund 60 Millionen Euro in die Gespräche eingestiegen sein. Die finanzielle Schmerzgrenze soll bei 70 Millionen Euro liegen.
Newcastle fordert dagegen weiterhin eine Ablöse im Bereich von 90 Millionen Euro für seinen Offensivstar.
Neben Max Eberl sollen auch die Bayern-Bosse rund um Uli Hoeneß intern stark für eine Verpflichtung des Engländers einsetzen. Gordon gilt beim Rekordmeister als absolute Wunschlösung für die linke offensive Außenbahn.
Klar ist aber auch: Der Poker dürfte sich noch ziehen. Newcastle befindet sich finanziell in einer komfortablen Position und will Gordon nur zu absoluten Top-Konditionen ziehen lassen.

