Erste Transfer-Bilanz: So viel hat Bayern unter Eberl eingenommen

Sebastian Mittag
Foto: IMAGO

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Mit Nathaniel Brown und Ismael Saibari hat der FC Bayern bereits kräftig investiert. Gleichzeitig arbeitet Max Eberl mit Hochdruck daran, durch Verkäufe neue Einnahmen zu generieren. Eine erste Zwischenbilanz fällt durchaus ordentlich aus.

Der Transfersommer des FC Bayern läuft auf Hochtouren. Während Max Eberl mit Nathaniel Brown und Ismael Saibari bereits zwei Wunschspieler von Vincent Kompany verpflichtet hat, steht auf der anderen Seite der Kaderumbau im Fokus. Zahlreiche Spieler sollen den Rekordmeister verlassen, um weitere finanzielle Spielräume zu schaffen.


Die ersten Erfolge kann der Sportvorstand bereits vorweisen.

Für Brown überwiesen die Münchner 50 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt, durch Bonuszahlungen kann die Ablöse auf 55 Millionen Euro steigen.

Auch Ismael Saibari kostete 50 Millionen Euro fix plus fünf Millionen Euro an möglichen Boni. Insgesamt investierte der FC Bayern damit bereits rund 100 Millionen Euro in seine beiden Neuzugänge.

Auf der Einnahmenseite wurden bislang fünf Spieler verkauft. Daniel Peretz wechselte für acht Millionen Euro zum FC Southampton, Jonah Kusi-Asare brachte durch seinen Transfer zum FC Fulham sechs Millionen Euro ein. Alexander Nübel steht unmittelbar vor einem Wechsel zu Besiktas. Die feste Ablöse beträgt nach übereinstimmenden Berichten 6,5 Millionen Euro und kann durch Bonuszahlungen auf bis zu elf Millionen Euro anwachsen.

Hinzu kommen Maurice Krattenmacher, der rund drei Millionen Euro einbringen soll, sowie Jonathan Asp Jensen, der für sieben Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen zu Deportivo La Coruña wechselt. Damit belaufen sich die bisherigen garantierten Transfererlöse auf rund 30 Millionen Euro, durch Bonuszahlungen könnte die Summe noch weiter steigen.

Wird Aseko der nächste Transfer der Bayern?

Zusätzlich haben die Bayern mit Leon Goretzka, Raphael Guerreiro und Nicolas Jackson drei hoch dotierte Verträge von der Gehaltsliste gestrichen.

Weitere Einnahmen sind bereits in Sicht. Noel Aseko steht kurz vor einem Wechsel zu Eintracht Frankfurt. Die Bayern fordern für den U21-Nationalspieler eine feste Ablöse von zwölf Millionen Euro. Kommt der Deal so zustande, würden die Münchner bei den Transfererlösen bereits die Marke von rund 40 Millionen Euro erreichen.

Noel Aseko
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Der Kaderumbau ist damit aber noch längst nicht abgeschlossen. Max Eberl arbeitet weiterhin an Lösungen für Joao Palhinha, Bryan Zaragoza, Sacha Boey, Hiroki Ito sowie weitere Leih-Rückkehrer und Nachwuchsspieler. Auch Minjae Kim gilt weiterhin als Verkaufskandidat, sofern ein passendes Angebot eingeht.

Nach den ersten Wochen des Transferfensters lässt sich dennoch festhalten: Neben den beiden hochkarätigen Neuzugängen kann der FC Bayern bereits auf eine beachtliche erste Verkaufsbilanz blicken – und weitere Millionen dürften in den kommenden Wochen folgen.

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