Die Zukunft von Bryan Zaragoza beim FC Bayern bleibt offen. Während die Münchner ihren Kader für die neue Saison weiter verschlanken, gibt es für den spanischen Flügelspieler offenbar neue Interessenten aus der Heimat.
Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund treiben den Umbruch beim Rekordmeister weiter voran. Nach mehreren bereits vollzogenen Abgängen könnte mit Bryan Zaragoza schon bald der nächste Spieler den Verein verlassen.
Wie die spanische Mundo Deportivo berichtet, sind Deportivo Alavés und der FC Sevilla in den Poker um den 24-Jährigen eingestiegen. Beide Klubs sollen sowohl an einer Leihe als auch an einer festen Verpflichtung interessiert sein.
Spanien bleibt das wahrscheinlichste Ziel
Zaragoza steht beim FC Bayern zwar noch bis 2029 unter Vertrag, spielt in den sportlichen Planungen von Vincent Kompany jedoch keine Rolle. Entsprechend arbeiten die Verantwortlichen an einer Lösung für den Offensivspieler.
Bereits in den vergangenen Wochen wurde Espanyol Barcelona als möglicher Abnehmer gehandelt. Mit Sevilla und Alavés wächst die Zahl der Interessenten nun weiter.
Verkauf bevorzugt – erneute Leihe möglich

Aus Sicht des FC Bayern dürfte ein fester Transfer die bevorzugte Lösung sein. Damit würden die Münchner nicht nur eine Ablöse erzielen, sondern auch das Gehalt des Spaniers von der Payroll streichen.
Sollte sich jedoch kein passendes Kaufangebot ergeben, ist eine weitere Leihe nicht ausgeschlossen. Es wäre bereits die vierte Leihstation innerhalb von drei Jahren. Nach Gastspielen bei CA Osasuna, Celta Vigo und der AS Rom könnte Zaragoza erneut nach Spanien zurückkehren.
Klar ist: Der Offensivspieler besitzt unter Kompany keine Perspektive. Ziel des FC Bayern ist es daher, noch in diesem Sommer eine dauerhafte Lösung zu finden – idealerweise, ohne dass Zaragoza nochmals nach München zurückkehrt.

