Gnabry macht Reha-Fortschritte – auch Aseko an der Säbener Straße

Sebastian Mittag
Foto: FC Bayern

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Beim FC Bayern geht es für Serge Gnabry Schritt für Schritt Richtung Comeback. Während der Offensivspieler im Reha-Training weitere Fortschritte macht, wurde auch Mittelfeld-Talent Noel Aseko erneut an der Säbener Straße gesichtet.

Rund drei Monate nach seinem Adduktoren-Ausriss im rechten Oberschenkel arbeitet Serge Gnabry intensiv an seiner Rückkehr. Der 30-Jährige, der die Weltmeisterschaft verletzungsbedingt verpasste, absolvierte am Donnerstag eine weitere Einheit auf dem Trainingsgelände des FC Bayern.


Wie die BILD berichtet, stand für den Offensivspieler eine rund 45-minütige Einheit mit Reha-Trainer Simon Martinello auf dem Programm. Neben Koordinationsübungen mit und ohne Ball absolvierte Gnabry auch lockere Sprints – ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zurück ins Mannschaftstraining.

Comeback zum Saisonstart im Visier

Besonders positiv: Erstmals seit Beginn seiner Reha trainierte Gnabry wieder mit Fußballschuhen statt in Laufschuhen. Laut BILD wirkte der Nationalspieler insgesamt deutlich fitter und absolvierte die Übungen ohne erkennbare Probleme.

Die Verantwortlichen an der Säbener Straße wollen bei Gnabry dennoch nichts überstürzen. Dem Bericht zufolge soll der Angreifer während der Sommervorbereitung behutsam wieder an das Team herangeführt werden. Spätestens zum Pflichtspielstart der neuen Saison soll der Bayern-Star wieder einsatzbereit sein.

Parallel arbeitete auch Noel Aseko auf dem Trainingsgelände an seiner Fitness. Gemeinsam mit Innenverteidiger-Talent Cassiano Kiala absolvierte der 20-jährige U21-Nationalspieler lockere Laufeinheiten und erste Übungen mit dem Ball.

Noel Aseko
Foto: IMAGO

Ob Aseko allerdings noch lange in München trainiert, ist fraglich. Eintracht Frankfurt arbeitet weiterhin intensiv an einer Verpflichtung des Mittelfeldspielers.

Nach übereinstimmenden Medienberichten befinden sich die Verhandlungen zwischen beiden Vereinen in einem fortgeschrittenen Stadium. Der FC Bayern fordert demnach eine fixe Ablöse von zwölf Millionen Euro, während sich die Hessen dieser Summe zunehmend annähern. Auch über eine Weiterverkaufsbeteiligung wird noch gesprochen. Ein Wechsel des Bayern-Talents nach Frankfurt gilt weiterhin als wahrscheinlich.

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