Neuer Zoff droht! Verhindert Bayern die WM-Teilnahme von Davies?

Vjekoslav Keskic
Foto: IMAGO

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Beim FC Bayern herrscht im Fall Alphonso Davies höchste Alarmbereitschaft. Nach den Problemen rund um die schwere Knieverletzung des Kanadiers im vergangenen Jahr möchten die Münchner diesmal keinerlei Risiko mehr eingehen.

Wie SPORT1 berichtet, wird der deutsche Rekordmeister nicht zulassen, dass Davies und der kanadische Verband allein über eine mögliche WM-Teilnahme entscheiden.


Demnach haben die Bayern intern bereits klare Bedingungen formuliert.

Bayern möchte volle medizinische Kontrolle

Der wichtigste Punkt: Alphonso Davies soll ausschließlich von den Ärzten des FC Bayern behandelt und letztlich auch für spielfähig erklärt werden. Erst wenn die Münchner Mediziner grünes Licht geben, könnte eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft überhaupt ein Thema werden.

Interessant ist dabei: Laut SPORT1 soll sich Davies dieser Situation vollkommen bewusst sein und die Haltung des Vereins akzeptieren.

Der Hintergrund für die harte Linie liegt vor allem im heftigen Streit zwischen Bayern und dem kanadischen Verband aus dem vergangenen Jahr. Damals hatte sich Davies während der Länderspielreise einen Kreuzbandriss samt Knorpelschaden zugezogen.

Besonders verärgert waren die Bayern anschließend darüber, dass die Schwere der Verletzung zunächst offenbar falsch eingeschätzt worden war. Die endgültige Diagnose wurde erst in München gestellt.

Klubboss Jan-Christian Dreesen hatte damals sogar öffentlich mit juristischen Schritten gegen den Verband gedroht.

Neue Muskelverletzung sorgt für Sorgen

Alphonso Davies
Foto: IMAGO

Nun droht die nächste komplizierte Situation. Davies zog sich im Champions-League-Halbfinale gegen Paris Saint-Germain erneut eine Muskelverletzung im linken hinteren Oberschenkel zu. Laut mehreren Medienberichten handelt es sich um einen Muskelbündelriss. Die reguläre Ausfallzeit würde eigentlich rund sechs Wochen betragen – zeitlich also äußerst kritisch mit Blick auf den WM-Start.

In Kanada hofft man offenbar trotzdem auf eine schnellere Rückkehr des 25-Jährigen. Genau das sorgt an der Säbener Straße jetzt erneut für große Sorgen.

Intern scheint deshalb klar zu sein: Der FC Bayern wird diesmal die Kontrolle behalten. Die Münchner wollen verhindern, dass Davies zu früh belastet oder seine Rehabilitation durch Reisen und Turnierstress gefährdet wird.

Vor allem nach den zahlreichen Rückschlägen der vergangenen Monate steht für den Klub die langfristige Gesundheit des Linksverteidigers klar im Vordergrund.

Denn auch mental befindet sich Davies aktuell in einer extrem schwierigen Phase – und genau deshalb wollen die Bayern offenbar diesmal keinerlei Kompromisse mehr eingehen.

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