Der FC Bayern hat zahlreiche Spieler bei der WM 2026 im Einsatz. Vor allem im DFB-Team findet sich ein regelrechter Bayern-Block. Da der Gruppensieg schon feststeht, stellte sich die Frage, ob der Bundestrainer den ein oder anderen Bayern-Star schonen wird.
Insbesondere bei Jamal Musiala schien das auch ein Thema gewesen zu sein. Kein Wunder, denn er hatte eine schwere Saison hinter sich, war lange verletzt, hatte auch in der Endphase der Saison mit zwei, drei Blessuren zu kämpfen.
Bundestrainer Julian Nagelsmann gab nun auf der Pressekonferenz vor dem dritten Spiel gegen Ecuador am heutigen Donnerstag (22 Uhr, Magenta TV & ARD) Auskunft über die aktuellen Personalplanungen.
Keine Schonung für die Bayern-Stars
Nagelsmann kündigte an, dass es keine große Rotation geben wird. “Wir werden die Wechsel vornehmen, die wir vornehmen müssen”, erklärte der Bundestrainer knapp. Damit ist auch vom Tisch, dass die Spieler des FC Bayern eine Schonung erhalten, zumindest von Anfang an.
Bei Jonathan Tah war das eigentlich vorher schon klar. Denn er muss sich nach der Verletzung von Nico Schlotterbeck mit Antonio Rüdiger einspielen. Dass Joshua Kimmich als Kapitän auch spielen wird, war ebenso vorherzusehen.

Die Nagelsmann-Aussagen bedeuten auch, dass Jamal Musiala weiterhin das Vertrauen von Beginn an erhält. “Wir im Trainerteam haben viel überlegt und mit den Spielern gesprochen”, so der Bundestrainer.
Und: “In den Wochen vor der WM war die entscheidende Frage, dass die Mannschaft sich einspielen muss, dass sie nur wenige Spiele gemeinsam hat. Wir haben mit Jamal Musiala, Felix Nmecha und Kai Havertz Spieler, die teilweise ein Jahr weg waren, nicht viele Spiele gemacht haben.”
Der Coach erklärte, dass es auch darum geht, sich ideal auf die K.O.-Phase vorzubereiten. “Wir haben noch ein Spiel, was wir gewinnen wollen und was wir auch dazu nutzen wollen, uns auf die K.o-Phase vorzubereiten – mit allem, was dazu gehört”, so Nagelsmann weiter. In Anbetracht der kommenden Aufgaben tut vielleicht wirklich eine Halbzeit mit dem gewohnten Personal gut, ehe man dann an die Schonung denkt.

