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Abbruch-Plan: So reagieren Bayern und Schalke bei erneuten Hass-Plakaten

FC Bayern Fans
Foto: DANIEL ROLAND/AFP via Getty Images

Das Pokal-Viertelfinale zwischen dem FC Bayern und dem FC Schalke 04 heute Abend steht unter ganz besonderer Beobachtung. Sollte es zu erneuten Schmähungen und Hass-Plakaten kommen, haben sich der FCB und Schalke laut der „BILD Zeitung“ auf einen Abbruch-Plan verständigt.

Sollte es Hass-Plakate oder „H**sohn“-Gesänge gegen Dietmar Hopp geben, dürfte das Spiel direkt abgebrochen werden. Der Drei-Stufen-Plan vom DFB spielt hierbei keine Rolle. Einen Alleingang eines Teams wird es auch nicht geben, beide Mannschaften würden geschlossen das Spielfeld verlassen.

Kein Spielabbruch bei Anti-Neuer Gesängen

Somit wird der Entscheidungsdruck vom Schiedsrichter übernommen und stattdessen auf die beiden Mannschaften übernommen. Kurz vor Spielbeginn soll es ein weiteres Treffen geben, in welchem das Vorgehen noch ein weiteres Mal durchgesprochen wird.
Doch nicht jeder Gesang oder jedes Plakat sorgt für ein Spielabbruch. Sollte beispielsweise Manuel Neuer beleidigt werden oder „F*** dich DFB“ angestimmt werden, so würde die Partie weiter laufen, da sich der Torwart seit seinem Wechsel an die Säbener-Straße bei jedem Gastspiel die Gesänge anhören muss.
Doch sobald man Plakate wahrnehmen, die „schwer beleidigen oder sogar bedrohen“, sehen die Klubs die Rote Linie überschritten.

Sollte es tatsächlich zum Abbruch kommen, gäbe es drei Möglichkeiten zur weiteren Vorgehensweise. Eine Spielwiederholung, welche am wahrscheinlichsten sein dürfte.
Ebenfalls möglich, dass das DFB-Gericht den Schuldigen und sein Fan-Lager überprüft und seiner Mannschaft infolgedessen eine Niederlage aufbrummt.
Oder beide Teams werden bestraft und fliegen automatisch aus dem Pokal Wettbewerb.