„Mehr investieren“: Effenberg warnt Bayern-Bosse

Lukas Neth
Foto: IMAGO

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Stefan Effenberg hat dem FC Bayern trotz einer starken Saison ins Stammbuch geschrieben, im Sommer personell nachzulegen. Die Klub-Legende sieht den Rekordmeister im internationalen Wettbewerb unter Zugzwang – und fordert klare Investitionen für den Angriff auf die Champions League.

Vor dem letzten Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Köln war Effenberg gemeinsam mit weiteren Bayern-Legenden wie Oliver Kahn und Giovane Elber in die Allianz Arena eingeladen worden.


25 Jahre nach dem Champions-League-Triumph von 2001 präsentierten Effenberg und Kahn unter großem Applaus den Henkelpott auf dem Rasen.

Bayern muss für den CL-Titel investieren

Im Anschluss sprach der frühere Bayern-Kapitän auch über die aktuelle Situation des Rekordmeisters – und wurde dabei deutlich. „Nächstes Jahr gilt es, ein bisschen mehr zu investieren, um den Henkelpott nach München zu holen“, betonte Effenberg.

Damit spricht der ehemalige Mittelfeldchef genau jene Diskussion an, die den FC Bayern aktuell intensiv begleitet.

Zwar verfügen die Münchner weiterhin über enorme individuelle Qualität, dennoch offenbarte die Saison auch Schwächen. Vor allem in der entscheidenden Phase der Champions League wurde sichtbar, dass dem Kader in manchen Bereichen die Tiefe und Konstanz fehlte.

Besonders beim Halbfinal-Aus gegen Paris Saint-Germain wurde deutlich, dass Bayern hinter seinen absoluten Topspielern aktuell nicht dieselbe Qualität anbieten kann wie andere europäische Spitzenklubs.

Auch in der Bundesliga musste Vincent Kompany zuletzt immer wieder rotieren – häufig mit Problemen.

Nicht selten geriet Bayern zunächst in Rückstand, ehe Spieler wie Harry Kane, Michael Olise oder Luis Díaz die Partie doch noch drehten.

Die Gerüchteküche brodelt gewaltig

Anthony Gordon
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Dass die Bayern im Sommer personell aktiv werden wollen, gilt ohnehin als wahrscheinlich. Vor allem in der Offensive suchen die Münchner offenbar nach Verstärkungen.

Anthony Gordon von Newcastle United gilt weiterhin als Wunschlösung für die linke Außenbahn. Auch Namen wie Dusan Vlahovic oder Josko Gvardiol tauchen immer wieder rund um die Säbener Straße auf.

Zunächst richtet sich der Fokus jedoch auf das DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart.

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