Details zum Vertrag enthüllt: So plant Bayern den neuen Kane-Deal

Vjekoslav Keskic
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Harry Kane soll langfristig das Gesicht des FC Bayern bleiben. Jetzt sind erstmals konkrete Details zu den Vertragsplänen der Münchner bekannt geworden – und dabei zeichnet sich eine eher ungewöhnliche Lösung ab.

Wie BILD-Fußballchef Christian Falk berichtet, arbeitet der deutsche Rekordmeister derzeit an einem sogenannten „1+1“-Modell für den englischen Superstar.


Demnach soll Kane seinen aktuell bis 2027 laufenden Vertrag zunächst um ein weiteres Jahr bis 2028 verlängern. Zusätzlich würden beide Seiten eine Option erhalten, die Zusammenarbeit nochmals bis 2029 auszudehnen.

Bayern will Risiko minimieren

Der Hintergrund liegt vor allem im Alter des Angreifers. Harry Kane wird im Sommer 33 Jahre alt. Ein klassischer langfristiger Vertrag über drei oder vier Jahre wäre aus Sicht der Bayern offenbar ein zu großes finanzielles Risiko.

Deshalb favorisieren die Verantwortlichen um Max Eberl und Christoph Freund nun eine flexible Lösung.

Das Modell würde beiden Seiten Planungssicherheit geben – gleichzeitig aber genügend Spielraum lassen, falls Kane in einigen Jahren körperlich abbauen sollte.

Die Ausgangslage für eine Verlängerung gilt intern als sehr positiv. Erst vor wenigen Wochen hatte Kane öffentlich klargestellt, dass er sich beim FC Bayern ausgesprochen wohlfühlt. „Ich bin sehr glücklich hier bei Bayern“, betonte der Engländer zuletzt selbst.

Besonders wichtig für die Münchner: Kane ließ seine Ausstiegsklausel verstreichen und erteilte damit möglichen Wechselgerüchten frühzeitig eine Absage.

„Heute würde ich ihn für 150 Millionen kaufen“

Harry Kane
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Sportlich gibt es ohnehin keinerlei Zweifel an Kane. Der Engländer spielt erneut eine überragende Saison und kommt bislang auf 54 Tore in 48 Pflichtspielen.

Seit seinem Wechsel von Tottenham Hotspur im Sommer 2023 hat sich Kane zum absoluten Unterschiedsspieler beim FC Bayern entwickelt.

Selbst Ehrenpräsident Uli Hoeneß zeigte sich zuletzt begeistert vom Torjäger. „Heute würde ich ihn für 150 Millionen kaufen“, erklärte der 74-Jährige kürzlich.

Auch intern gilt Kane längst als zentrale Säule für die kommenden Jahre. Sportvorstand Max Eberl hatte zuletzt bestätigt, dass der Klub „im intensiven Austausch“ mit dem Stürmer steht.

Mit dem geplanten „1+1“-Modell scheint nun eine Lösung gefunden worden zu sein, die sowohl den sportlichen Ansprüchen der Bayern als auch den finanziellen Rahmenbedingungen des Vereins gerecht werden könnte.

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